Chaos und Spuk im Kürbisfeld

Shaun startet in sein drittes Kinoabenteuer. Auf der Farm Mossy Bottom steht Halloween vor der Tür.
Die Mauersteine sind gegossen, das Gras ist aus Fleece, die Bäume ringsum leuchten in Rot und Gold. Das kleine Bauernhaus kennen Kinder in aller Welt: Hier lebt „Shaun das Schaf“. Gebaut wurde das Farmhaus 2007 für die erste Staffel der Fernsehserie – und es ist bis heute im Einsatz. Auf der Farm Mossy Bottom steht Halloween vor der Tür, und die Schafe haben heimlich ein eigenes Kürbisbeet angelegt. Als der Farmer es aus Versehen verwüstet, will Shaun das Fest im Alleingang retten.
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Monsterjagd
Er braut einen Trank, der die Kürbisse über Nacht wachsen lassen soll. Doch das Experiment gerät außer Kontrolle: Der Farmer verschwindet spurlos, und in den Wäldern um Mossingham taucht ein zotteliges Biest auf. Dabei wollte der Farmer eigentlich nur die neue Tierärztin zum Halloween-Tanz einladen. Gruseln dürfen sich die jungen Zuschauer – aber nur ein wenig. „Wir wollen, dass sich die Kinder ab und zu ein bisschen unwohl fühlen, aber keine Angst bekommen“, sagt Walker. Bei einer Testvorführung habe es ein Kind schon bis zur Treppe geschafft – und sei dann umgekehrt, weil es wissen wollte, wie es weitergeht. Wie seine Vorgänger ist auch der neue Film ein Vergnügen für Kinder wie für Erwachsene. Für die Puppenbauer war das Biest eine besondere Herausforderung. Weil sich Fell bei jeder Berührung verschiebt, sähe die Figur sonst aus, als stünde sie im Sturm, erklärt Kate Anderson aus dem Puppenbau. Deshalb wird es mit Kunststoff besprüht und in rund 30 Strähnen geteilt, die nach jedem Handgriff in ihre Form zurückfedern. Shaun hatte seinen ersten Auftritt 1995 in „Wallace & Gromit – Unter Schafen“. Copping stand damals zum ersten Mal an einem Set – zur selben Zeit wie das Schaf. Heute läuft die Serie in mehr als 170 Ländern, auch weil Shaun kein Wort spricht.




