Alte Freunde und neue Affären

„Der perfekte Urlaub“ – zwischen Poolanimation, Gay-Partys, neuen Rätseln und alten Kränkungen.
Der italienische Originalstoff „Perfetti Sconosciuti“ von Paolo Genovese wurde in 18 Ländern adaptiert, nur die deutschsprachige Version ließ das Ende offen und legte so den Grundstein für eine Fortsetzung. Mehr als 500.000 Menschen haben der liebenswert-durchgeknallten Truppe hierzulande dabei zugesehen, wie ein Abendessen nach einem Handyspiel aus dem Ruder gelaufen ist: Zig Geheimnisse sind zwischen Flunkereien und Lügengebäuden, zwischen sexuellen Sehnsüchten und Affären nach vielen Gläsern Wein und einer Extraportion Digitalkritik ans Licht gekommen – inklusive Enttäuschungen, Vorwürfen und Beziehungsenden.
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Urlaubschaos
Eigentlich wollte die Männerrunde ein bisschen feiern. Doch daraus wird für Leo, Pepe, Rocco und Simon nichts. Denn die Frauen hatten dieselbe Idee und sind ausgerechnet in derselben Finca eines Freundes einquartiert: Neben Eva, Carlotta und ihrer besten Freundin Maus steht auch noch die Ex von Simon, Bianca, vor der Tür. Die dysfunktionale Gruppe ist komplett. Carlotta reagiert verschnupft, dass Leo sie wieder angelogen hat. Die Singlefrau Maus testet aus, ob der ewige Gigolo Simon bereit für einen Urlaubsflirt wäre. Rocco und Eva ahnen, dass sie sich gegenseitig etwas verschweigen, übertünchen diese Unsicherheit mit Distanz zueinander. Und Pepe, der sich bei dem Abendessen einst unfreiwillig geoutet hat, erwartet sich mehr Unterstützung von seinen Kumpels, ohne zu wissen, ob er tatsächlich bereit für eine Beziehung zu einem Mann ist. Viel Zeit in der Finca bleibt nicht, denn diese fliegt bald in die Luft. Eine neue Unterkunft muss her – ein Clubhotel. Dort ist Rocco eigentlich mit jemand anderem verabredet. Im Film geht viel von der Reflexion über Beziehungen im Getöse des Clubhotels unter. Auch das eine oder andere nicht gelüftete Geheimnis. Was wiederum die Chance auf einen dritten Teil birgt.




