Ihr Dialekt-Rap sprengt die Grenzen der deutschen Sprache

Musikpreis Sound@V: Mit „Goulest Life“ gehen die Wortakrobaten Linus vom See & Wavyfrisch ins Rennen um den Preis des „Open Pool“.
Bürgerliche Namen: Linus Hammerer und Pascal Hollenstein.
Gründungsjahr: 2020
Genre: Goulest Music
Zusammengefunden: Päsci (Wavyfrisch) hatte das nötige Equipment zuhause, Linus die „Goulest Speech“ im Gepäck. Was zunächst als halbernstes Gedankenspiel begann, entwickelte sich rasch weiter. Aus der Idee, die gemeinsame Fantasiesprache in Songs zu verpacken, wurde schließlich ein echtes Musikprojekt.
Wir proben in: Berlin.
Geschichte hinter der Fantasiesprache: Als wir in der Schule zum ersten Mal Englischunterricht hatten, begannen wir sofort, englische Wörter mit unserem Dialekt zu vermischen. Über die Jahre entstand daraus eine eigene Sprache mit teils festen, teils bewusst verschwommenen Regeln.
Drei Bands, die uns geprägt haben: Outkast, Mac Miller, Wiz Khalifa.
Eingereichter Song: „Goulest Life“
Geschichte hinter dem Lied: Der Song ist an einem tiefgrauen Berliner Wintertag entstanden. Als wir den sommerlichen Beat hörten, fingen wir direkt darüber zu träumen an, wie der Sommer 2026 wohl werden würde.
Welche Zeile aus dem Song beschreibt euch am besten? „Die Sunne shinet uf min Heade mit da Shades in da Frousn dinn, koa Worries dinn im Heade und im Glase have i an gouler Drink!“
Sound@V ermöglicht uns: Wir wollen unsere Musik vor allem dort, wo sie ihren Ursprung hat, weiterverbreiten.
Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen? Das ganze endlich professioneller angehen: Studio mieten, Techniker für Mix und Master anheuern und Musikvideos machen.
Unser chaotischster Bandmoment: Vermutlich die Wochen, die wir zu viert in einer winzigen Wohnung in Barcelona verbrachten, während wir am „Goulest Tape 1“ arbeiteten. Keiner von uns hatte einen Plan, wohin das Leben gerade steuert.