Lokal

Gleich drei Großbrände zu Neujahr

01.01.2022 • 21:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Rankweil brannte es auf einem Firmenareal. <span class="copyright">Dietmar Mathis</span>
In Rankweil brannte es auf einem Firmenareal. Dietmar Mathis

Insgesamt 14 Personen wurden bei Bränden in Dornbirn, Rankweil und Bregenz verletzt.

Viel zu tun hatten die Einsatzkräfte der heimischen Feuerwehren zum Jahreswechsel. Über 500 Feuerwehrleute und weitere Rettungskräfte mussten bei drei Großeinsätzen ausrücken.

Tiefgarage

In Dornbirn brannte es am Freitagabend in einer Tiefgarage im Oberdorf. Ein Fahrzeug hatte dort aus noch ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Der Brand breitete sich in der Garage aus und griff dann auf die zwei darüber liegenden Wohnhäuser über. 60 Personen mussten evakuiert werden. Ein Großteil von ihnen kam bei Verwandten oder Bekannten unter. Für einige Personen wurden seitens der Stadt Notunterkünfte organisiert. Insgesamt waren knapp 130 Einsatzkräfte der Feuerwehren Dornbirn, Hohenems und Bregenz-Rieden vor Ort. Zehn Personen erlitten durch den Brand eine Rauchgasvergiftung.

Brand in Palettenlager

Rund 400 Feuerwehrleute von 18 Wehren wurden dann kurz nach Mitternacht in Rankweil zum Einsatz gerufen. Auf dem Areal des Industrieparks Kunert kam es in einem offenen Palettenlager zu einem Brand, der sich rasch ausbreitete. Hochentzündliche und schwer zu löschende Chemikalien, die in verschiedenen Hallen gelagert waren, erschwerten die Löscharbeiten. Drei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Ein Feuer, das in einer Tiefgarage ausbrach, hielt die Feuerwehrleute in Dornbirn auf Trab. <span class="copyright">VOL.AT</span>
Ein Feuer, das in einer Tiefgarage ausbrach, hielt die Feuerwehrleute in Dornbirn auf Trab. VOL.AT

In Bregenz brannte es Samstagfrüh in einer Wohnung eines Mehrparteienwohnhauses. Ein Sofa hatte wegen eines elektrischen Heizkörpers Feuer gefangen. Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.