48-Jähriger nach Unfall auf BBT-Baustelle gestorben
Nach einem schweren Unfall auf der Baustelle für den Brennerbasistunnel (BBT) in Steinach am Brenner in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) Montagvormittag ist ein 48-jähriger Arbeiter noch am selben Tag in der Innsbrucker Klinik seinen Verletzungen erlegen. Dies bestätigte die Polizei am Dienstag. Ein rund zwei Meter hoher Stapel mit hohlen Schachtfertigteilelementen war außerhalb des Tunnels aus unbekannter Ursache umgefallen. Die Teile trafen daraufhin den 48-Jährigen.
Kollegen entfernten die Schachtfertigteilelemente mit einem Stapler und befreiten den Mann. Nach der Erstversorgung wurde der Arbeiter mit lebensgefährlichen Verletzungen mit der Rettung in die Klinik eingeliefert.
Im Zuge der seit 2007 andauernden Arbeiten an dem Mammutprojekt war es schon zu mehreren schweren Unfällen gekommen. Inklusive des nunmehr tödlich Verunglückten kamen bisher sechs Arbeiter ums Leben.
BBT SE zutiefst betroffen
Man sei “von diesem tragischen Ereignis zutiefst betroffen”, hieß es von der Projektgesellschaft BBT SE zur APA. “Der Tod eines Menschen bei der Ausübung seiner Arbeit ist ein schwerer Schicksalsschlag, der uns sehr bewegt. Unsere Gedanken und unser aufrichtiges Mitgefühl gelten den Angehörigen, Freunden und Arbeitskollegen des Verstorbenen”, erklärten die Verantwortlichen.