87-Jähriger in Wien um knapp 200.000 Euro betrogen

15.10.2026 • 14:25 Uhr
87-Jähriger in Wien um knapp 200.000 Euro betrogen

Ein 87-Jähriger ist am Mittwoch in Wien-Meidling Opfer eines telefonischen Trickbetrugs geworden. Laut Informationen der Polizei war der Mann von einer Frau, die sich als Mitarbeiterin der Betrugsabteilung einer Bank ausgegeben hatte, kontaktiert worden. Sie forderte den Mann auf, daheim befindliches Bargeld in eine Tasche zu packen und als Lockmittel auf der Straße abzustellen. Dieser Aufforderung kam der Pensionist nach, ihm entstand ein Schaden von knapp 200.000 Euro.

Der Mann war Dienstagnachmittag von einer weiblichen Person angerufen worden. Die Frau behauptete, es sei versucht worden, mit einer falschen Identität vom Konto des 87-Jährigen Geldbestände zu beheben. Die Betrugsabteilung hatte dies jedoch rechtzeitig bemerkt und auch bereits die Polizei verständigt.

Um bei den weiteren Ermittlungen zu helfen, wurde das Opfer durch die Frau per Telefon aufgefordert, Bargeldbestände in einer Tasche an einem bestimmten Ort auf öffentlicher Straße als Lockmittel zu hinterlegen. Dieser Aufforderung folgte der 87-Jährige. Nachdem sich das Opfer von der Örtlichkeit entfernt hatte, wurde die Tasche von einer bisher unbekannten Täterschaft mitgenommen, berichtete die Polizei. In der Tasche befanden sich fast 200.000 Euro. Ermittlungen zu den Betrügern laufen.