Altach wahrt mit Sieg bei Admira Klassenerhalt-Chance

14.05.2022 • 20:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Die letzte Runde der Fußball-Bundesliga verspricht im Abstiegskampf Spannung pur. Der SCR Altach vermied am Samstag in der vorletzten Runde mit einem 3:0-Sieg bei der Admira das vorzeitige Aus. Die Altacher liegen nur noch zwei Punkte hinter Ried, Hartberg und der Admira. Ried kam gegen den LASK über ein 1:1 nicht hinaus. Hartberg verlor 2:4 bei der WSG Tirol, die sich dadurch vorzeitig den Sieg in der Qualifikationsgruppe und einen Platz im Europacup-Play-off sicherte.

In der Südstadt hatte lange Zeit alles auf einen vorzeitigen Abstieg von Altach hingedeutet. Ein Schuss von Christoph Monschein, mehr konnten die Vorarlberger in Hälfte eins nicht vorweisen. Auch nach der Pause lief es zunächst nicht viel besser, bis Atdhe Nuhiu (70.) Altach aus heiterem Himmel in Führung brachte. Das Tor brachte mehr Selbstvertrauen und durch Dominik Reiter (90.) und Stefan Haudum (95.) schließlich einen 3:0-Erfolg und die Chance auf den Klassenerhalt. Altach liegt mit 19 Zählern nur noch zwei hinter den punktegleichen Teams von Ried, Hartberg und Admira. Gewinnen die Altacher ihr letztes Spiel daheim gegen die WSG Tirol, sind sie in jedem Fall gerettet.

Die WSG Tirol ist allerdings spätestens nach dieser Runde das herausragende Team der Qualifikationsgruppe. Nach dem 4:2-Heimsieg gegen den TSV Hartberg sind die Tiroler mit 28 Punkten nicht mehr vom ersten Platz der Gruppe zu verdrängen und stehen fix im Play-off um die Teilnahme an der Europacup-Qualifikation – und haben dort im Halbfinale auch Heimrecht. Die Treffer für die WSG fielen durch ein Eigentor von Michael Steinwender (37.), die Stürmer Thomas Sabitzer (52.) und Giacomo Vrioni (71.) sowie den eingewechselten Alexander Ranacher (83.). Tore von Manfred Gollner (63.) und Seth Paintsil (86.) waren für Hartberg zu wenig. Die Steirer müssen um den Klassenerhalt zittern.

Dasselbe gilt für die als Führende in die Qualigruppe gestartete SV Ried nach dem Heim-1:1 im OÖ-Derby gegen den LASK. Die Innviertler gingen zwar durch ein Eigentor von Oumar Sako (42.) in Führung. Nach einer klaren Leistungssteigerung des LASK in der zweiten Hälfte besorgte Sascha Horvath (66.) aber noch den verdienten Ausgleich für die Linzer, die auch im zweiten Spiel unter Neo-Coach Dietmar Kühbauer nicht gewinnen konnten, aber mit 23 Punkten weiter auf dem zweiten Platz in der Gruppe stehen und damit vor dem abschließenden Heimspiel gegen die Admira beste Chancen auf das Europacup-Play-off gegen die WSG Tirol haben.