Bankomatsprengung in NÖ: Mann kam mit Fahrrad

Nach einer versuchten Bankomatsprengung in Wolfsthal (Bezirk Bruck an der Leitha) in der Nacht auf Mittwoch sind am Donnerstag weitere Details bekannt gegeben worden. Der nach dem Vorfall festgenommene Beschuldigte sei mit dem Rad aus dessen Wohnort Bratislava für den Coup über die Grenze gekommen, sagte Stefan Pfandler, Leiter des Landeskriminalamts Niederösterreich, am Rande einer Pressekonferenz in St. Pölten. Es sei “erheblicher Sachschaden” entstanden.
Zu dem Vorfall war es am Mittwoch kurz nach 3.30 Uhr gekommen. Ein Zeuge habe in der Folge eine “brauchbare Personenbeschreibung” geliefert, betonte Pfandler. Der Verdächtige, der auch mit dem Rad geflüchtet war, wurde bei einer Fahndung im Bereich der Grenze zur Slowakei angehalten und festgenommen.
Bei einer ersten Einvernahme war der Beschuldigte geständig. Den Geldautomaten habe der Mann “durch Einleiten von Gas” sprengen wollen, was nicht geglückt sei. Dies sei “zum großen Teil auch einer neuen Type von Bankomaten zu verdanken”, die die Täter “vor immer größere Herausforderungen stellen”, hielt Pfandler fest. Ermittlungen zu möglicherweise im Hintergrund oder im Umfeld beteiligten Komplizen seien im Laufen.