Erdbeben im südspanischen Granada

Ein Erdbeben der Stärke fünf hat am frühen Samstagmorgen die südspanische Stadt Granada erschüttert. Dabei seien an Häusern und Autos Schäden entstanden, teilte die Regionalregierung mit. Über mögliche Verletzte sei nichts bekannt. Das Beben ereignete sich kurz nach 1.00 Uhr im Großraum Alhendin. Der andalusische Rettungsdienst befreite mehrere Menschen aus beschädigten Gebäuden. Auf Fernsehbildern des Senders TVE waren Trümmer auf den Straßen und demolierte Autos zu sehen.
Die Behörden hätten den Notstand ausgerufen, teilte der Vizepräsident der andalusischen Regionalregierung, Antonio Sanz Cabello, auf der Online-Plattform X mit. Er rief die Bevölkerung zur Besonnenheit auf. “Wenn Sie in Granada sind, das Erdbeben gespürt haben, es Ihnen gut geht und Ihr Haus keine Schäden aufweist, bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie es, Gebäude unnötig zu betreten und zu verlassen.” Wer sich auf der Straße aufhalte, solle sich zudem von Fassaden, Gesimsen, Balkonen, Mauern und anderen Elementen fernhalten, die herabfallen könnten.