Judoka Piovesana Grand-Slam-Dritte in der Mongolei

Judoka Lubjana Piovesana hat am Samstag einen starken Start in die eben beginnende Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles gezeigt. Die 29-jährige Österreicherin belegte im stark besetzten Grand-Slam-Turnier in Ulaanbaatar in der Mongolei den dritten Platz. Die 29-Jährige, zuletzt auch Dritte beim Grand-Slam in Duschanbe, setzte sich in der Klasse bis 63 kg im Kampf um Bronze gegen Sara-Joy Bauer (GER) mit Waza-ari (nach Festhaltegriff) durch.
Auf dem Weg dorthin hatte Piovesana u.a. auch die Lokalmatadorin und Weltranglisten-Führende Enkhrillen Lkhagvatogoo bezwungen. “Es war ein richtig guter Tag, ich habe schnell meinen Wettkampfrhythmus gefunden. Mit Bronze beim Start der Olympia-Qualifikation kann ich sehr gut leben, erst recht, weil ich die Nummer eins der Welt geschlagen habe. Die letzte Minute im Bronzekampf war richtig hart, ich hatte fast keine Kraft mehr”, erklärte Piovesana.
Auch Headcoach Yvonne Snir-Bönisch streute ihr Rosen: “Lulu war heute richtig stark – bei einem so guten Starterfeld aufs Podium zu kommen, das spricht für sich.” Die einzige Niederlage des Tages kassierte Piovesana gegen Europameisterin und Ex-Weltmeisterin Joanne Van Lieshout (NED-4). Unplatziert blieben die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Michaela Polleres (bis 70 kg) und Bernd Fasching (bis 81) nach Auftaktniederlagen.