Kärntner Betrüger wurde in Rekordzeit rückfällig

29.09.2026 • 14:33 Uhr
Kärntner Betrüger wurde in Rekordzeit rückfällig

Ein 19-jähriger Mann aus dem Bezirk Feldkirchen, der gerade erst bis Juni wegen Betrugsdelikten im Gefängnis war, ist nun in Rekordzeit rückfällig geworden. So soll er schon ab Juli mit gefälschten Dokumenten Handys erbeutet haben, zudem habe er mit gefälschten Unterschriften ein Leasingauto bekommen. Der Mann wurde festgenommen und sitzt nun wieder in der Justizanstalt Klagenfurt, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der junge Mann war bis Juni wegen ähnlicher Vergehen im Gefängnis. In der Zeit von Juli bis September 2026 soll er mehrere Mobilfunkbetreiber durch Vorlage von gefälschten Firmenbuchauszügen überlistet haben: Darin gab er sich als Geschäftsführer der jeweiligen Firmen aus und gelangte so an mindestens 15 hochwertige Mobiltelefone, die auch angemeldet wurden. Den Mobilfunkbetreibern entstand nach vorläufigem Ermittlungsstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Außerdem soll der 19-Jährige mindestens ein Mobiltelefon auf einer Verkaufsplattform angeboten und trotz Bezahlung nicht an den Käufer verschickt haben.

Weiters wird dem Mann vorgeworfen, einer Bank gefälschte Lohnbestätigungen seiner Lebensgefährtin übermittelt sowie Unterschriften auf einem Leasingvertrag gefälscht zu haben. Auf diese Art getäuscht, übergab ihm ein Autohändler in Klagenfurt ein Auto. Dieser Pkw sei dann ohne Wissen seiner Lebensgefährtin angemeldet worden, Zahlungen an die Bank blieben aber aus. Das Auto wurde sichergestellt, der Feldkirchner festgenommen.