KI im Alltag: Wie viel muss man verstehen?

Bei ahead x city in Götzis, Hard und Bregenz zeigen Experten, was die Technologie heute kann, wo ihre Grenzen liegen und wie man sich vor Täuschung schützt. Jetzt mit NEUE-Rabattcode vergünstigte Tickets sichern!
ChatGPT wird laufend erweitert, Google baut künstliche Intelligenz in die Suche ein, Bilder und Videos wirken immer echter. Zugleich kommen Anwendungen auf, die nicht nur Antworten liefern, sondern Aufgaben selbst erledigen sollen. Für viele Menschen entsteht daraus ein Gefühl, das sich zwischen Neugier und Überforderung bewegt. Man kennt ChatGPT, hat es vielleicht schon ausprobiert oder im Freundeskreis davon gehört. Doch die Entwicklung geht schneller, als viele nachkommen. Was vor einem Jahr noch neu klang, ist wenige Monate später bereits Teil von Suchmaschinen, Smartphones oder Büroprogrammen.
Im Oktober kehrt die Veranstaltungsreihe ahead x city nach Vorarlberg zurück. Vier öffentliche Abende sollen zeigen, was künstliche Intelligenz heute kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Fragen sie im Alltag aufwirft. Die Termine beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern rund zweieinhalb Stunden. Wer sein Ticket mit dem Rabattcode NEUE30 erwirbt, ist um 30 Euro statt der regulären 49 Euro bei so einem besonderen Abend dabei.
Für wen ist das gedacht?
Das Format richtet sich ausdrücklich nicht nur an Menschen, die beruflich mit Technologie arbeiten. Angesprochen sind Neugierige und Skeptiker, Angestellte und Unternehmer, Eltern und ältere Menschen. Also auch jene, die ChatGPT zwar kennen, aber nicht einschätzen können, was die rasante Entwicklung für sie persönlich bedeutet.

„KI entwickelt sich so schnell, dass viele Menschen den Eindruck haben, nicht mehr mitzukommen“, sagt Lukas Wagner, Initiator und Speaker von ahead x. „Bei ahead x city geht es nicht darum, jedes technische Detail zu kennen. Wir möchten zeigen, was diese Systeme heute tatsächlich können, wo ihre Grenzen liegen und was davon für den Alltag relevant ist.“
Der Anspruch ist ein verständlicher Zugang ohne Fachsprache und ohne Technologiehype. ahead x city ist als KI-Erlebnis-Show aufgebaut, die aktuelle Anwendungen nicht bloss erklärt, sondern direkt auf der Bühne ausprobiert. Der Abend gliedert sich in drei Teile: Verstehen, Staunen und Fragen.

Zunächst geht es um die Einordnung: Wo steht künstliche Intelligenz tatsächlich? Was ist für den Alltag relevant? Und was bleibt vor allem eine große Ankündigung? Danach werden Anwendungen live eingesetzt. Sprache, Bilder, Videos und weitere KI-Werkzeuge sollen nicht als vorbereitete Aufzeichnungen zu sehen sein, sondern direkt im Saal entstehen.
„Man versteht KI anders, wenn man sie live erlebt“, sagt Wagner. „Zwischen der Aussage, dass ein System Bilder, Stimmen oder Videos erzeugen kann, und dem Moment, in dem das direkt auf einer Bühne passiert, liegt ein großer Unterschied.“

Welche Fragen sind neu?
Bei den bisherigen KI-Debatten ging es oft um die Grundlagen: Was kann ChatGPT? Wie formuliert man eine gute Anfrage? Kann eine KI Bilder erstellen? Diese Fragen sind nicht erledigt. Doch sie werden zunehmend von anderen überlagert.
Kann man einer Stimme am Telefon noch vertrauen? Woran lässt sich erkennen, ob ein Foto oder Video künstlich erzeugt wurde? Was passiert, wenn eine KI auf E-Mails zugreift und Aufgaben selbstständig erledigt? Wie verändert sich die Google-Suche? Und welche Teile der eigenen Arbeit lassen sich tatsächlich automatisieren?
Gerade beim Thema Sicherheit braucht es mehr als Begeisterung für neue Werkzeuge. KI kann Texte formulieren, Bilder erzeugen oder Informationen zusammenfassen. Sie kann aber auch falsche Aussagen überzeugend darstellen. Gefälschte Stimmen, manipulierte Bilder und täuschend echte Nachrichten können dazu verwendet werden, Menschen unter Druck zu setzen oder zu betrügen.

„Bei künstlichen Stimmen, Bildern und Videos wird es immer schwieriger, sich allein auf den ersten Eindruck zu verlassen“, sagt Marco Moosbrugger, KI-Experte und Speaker bei ahead x. „Eine vertraut klingende Stimme oder ein überzeugend wirkendes Video sind kein Beweis mehr dafür, dass ein Inhalt echt ist. Deshalb wird es wichtiger, Informationen über einen zweiten Weg zu überprüfen.“
Wer die Funktionsweise und die Grenzen solcher Systeme besser versteht, kann Risiken und auch Chancen, die die neue Technologie mit sich bringt, realistischer beurteilen. Es geht weder darum, künstliche Intelligenz zur Lösung jedes Problems zu erklären, noch sie als unkontrollierbare Bedrohung darzustellen. Entscheidend ist, wie Menschen mit ihr umgehen.
Wie viel muss man wissen?
KI wird zunehmend zu einer Funktion in Werkzeugen, die ohnehin zum Alltag gehören: in Suchmaschinen, Smartphones, Bildbearbeitungen, Büroprogrammen und Kommunikationsdiensten. Deshalb ist die Frage nicht mehr nur, ob jemand künstliche Intelligenz interessant findet. Die Frage, die sich jeder stellen sollte, lautet vielmehr: Wie viel muss man über eine Technologie wissen, die Informationen, Arbeitsabläufe und Entscheidungen immer stärker beeinflusst? Antworten auf diese Fragen soll ahead x city in Götzis, Hard und Bregenz liefern.
Termine – ahead x in Vorarlberg
1. Oktober 2026: ahead x city
KI für Alle
Kulturbühne Ambach, Götzis
2. Oktober 2026 ahead x city
KI für Alle
Kulturbühne Ambach, Götzis
5. Oktober 2026: ahead x city
KI für Unternehmen
Spannrahmen, Hard
6. Oktober 2026: ahead x city
KI für Alle
Gösser Saal, Bregenz
Beginn ist jeweils um 19 Uhr.
Reservierungen sind über die zentrale KI-gestützte Hotline unter +43 670 3016058 möglich.
Ticketpreis: 49 Euro
Mit dem Rabattcode NEUE30 erhalten Sie Ihr Ticket zum reduzierten Preis von 30 Euro.