Kärntnerin legte Feuer in Pelletslager

11.08.2026 • 10:02 Uhr
Kärntnerin legte Feuer in Pelletslager

Eine 48-jährige Kärntnerin ist bereits vergangene Woche festgenommen worden, weil sie einen Brand im Pelletslager eines Wohnhauses in Rennweg (Bezirk Spittal an der Drau) gelegt haben soll. Das Feuer wurde rechtzeitig entdeckt und gelöscht. Über die Frau wurde aber wegen Tatbegehungsgefahr die Untersuchungshaft verhängt, teilte das Landesgericht Klagenfurt am Dienstag auf APA-Anfrage mit. Überprüft wird auch ein möglicher Zusammenhang mit weiteren gelegten Bränden.

Das Feuer war in der Nacht auf vergangenen Donnerstag, gegen 0.40 Uhr, im Heizraum des Wohnhauses ausgebrochen. Durch den Brand wurden Keller und Wohnbereich stark verraucht, weshalb auch die Rauchwarnmelder Alarm schlugen. Die zwei Frauen und zwei Männer, die im Haus gewesen waren, wurden so auf den Brand aufmerksam, den beiden Männern gelang es, den Brand mit Feuerlöschern und Wasser selbst zu löschen. Verletzt wurde niemand, die Höhe des entstandenen Sachschadens war vorerst unklar.

Das Landeskriminalamt Kärnten übernahm in Zusammenhang mit der örtlichen Polizei die Ermittlungen. Schon bald rückte eine der beiden Frauen in den Fokus der Ermittler: Sie dürfte den Brand im Pelletslager vorsätzlich gelegt haben, war bei ihrer Einvernahme aber nicht geständig. Die über sie verhängte Untersuchungshaft dauert vorerst bis 21. August, dann kommt es zur nächsten Haftprüfungsverhandlung.

Vier Brände 2025

Im vergangenen Jahr war es insgesamt vier Mal zu Bränden in der Gemeinde Rennweg gekommen. Bei zumindest zwei Bränden, denen Ställe zum Opfer fielen, wurde Brandstiftung nachgewiesen – auch als wenige Tage später der Innenraum eines Autos ausbrannte, ging man von einem absichtlich verursachten Feuer aus.