Salzburg bleibt mit 3:0 gegen Altach Rapid auf den Fersen

18.10.2026 • 16:47 Uhr
Salzburg bleibt mit 3:0 gegen Altach Rapid auf den Fersen

Drei Tage nach der 0:4-Abfuhr gegen den AC Milan ist Red Bull Salzburg in der Fußball-Bundesliga auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Am Sonntag besiegten die Bullen zuhause Altach mit 3:0 (1:0) und liegen damit weiterhin drei Punkte hinter Rapid auf Platz zwei. Weiterhin Tabellenschlusslicht ist der WAC nach einer 0:2-(0:1)-Heimniederlage gegen WSG Tirol. Zum Abschluss der 9. Runde steigt um 17.00 Uhr das Grazer Derby zwischen Sturm und dem GAK.

Rapid hatte bereits am Freitag Hartberg mit 3:1 bezwungen. Am Samstag konnte auch der LASK mit einem souveränen 4:0 bei Austria Lustenau aus seiner Minikrise tauchen, die SV Ried vertiefte mit einem 2:0-Heimsieg die Sorgen der Wiener Austria.

Salzburg unbeeindruckt vom 0:4 gegen Milan

Am vergangenen Wochenende hatte sich Salzburg beim GAK noch mit einem 0:0 zufriedengeben müssen, diesmal ging die Truppe von Coach Danny Röhl deutlich besser mit einer klaren Favoritenrolle um. Haris Tabakovic sorgte mit seinem vierten Liga-Saisontor in Wals-Siezenheim für einen perfekten Start (6.), Jesper Lindström (73.) und Damir Redzic (89.) rundeten eine dominante Vorstellung im Finish ab.

Das deutliche 0:4 gegen Milan in der Europa League, zugleich die erste Pflichtspielniederlage der Saison, wurde wie von Röhl erwartet, gut weggesteckt. Es war zudem eine gelungene Generalprobe für den EL-Auftritt am kommenden Donnerstag bei Sloweniens Meister Celje. Altach hingegen liegt weiter einen Punkt vor dem WAC nur auf Rang elf und hat am kommenden Freitag mit der Wiener Austria eine ebenfalls um Form kämpfende Mannschaft zu Gast.

WAC taumelt weiter

Immer düsterer wird die Lage im Lavanttal, wo der WAC seine vierte Liganiederlage in Folge kassierte. Vor eigener Kulisse geriet die Elf von Coach Thomas Silberberger durch Moritz Wels (38.) in Rückstand und fand eigentlich kaum Mittel, um diesen zu egalisieren oder die Partie gar zu drehen. David Kubatta legte nach genau einer Stunde für die Tiroler nach, die Kritik an Silberberger wird nicht verstummen. Die WSG jubelte nach drei Spielen mit einem Punkt über den ersten Sieg seit Ende August, der die Equipe von Coach Philipp Semlic im Tabellenmittelfeld hält.