Verletzungsgeplagter Max Franz verkündete Karriereende

18.10.2026 • 19:53 Uhr
Verletzungsgeplagter Max Franz verkündete Karriereende

Der Kärntner Max Franz hat am Sonntag seine Ski-Karriere für beendet erklärt. Der 37-jährige Speed-Spezialist hatte aufgrund schwerer Beinverletzungen nach einem Trainingssturz im November 2022 in den vergangenen Jahren mit großen Problemen zu kämpfen. “Der Skisport war mein Leben. Er hat mich geprägt und mir unvergessliche Momente geschenkt. Doch zu meinem Weg gehörten nicht nur Erfolge, sondern auch viele Rückschläge”, schrieb der Abfahrts-WM-Dritte von 2017 auf Instagram.

“Ich bin oft gestürzt, war oft verletzt und musste mich immer wieder zurückkämpfen. Besonders der schwere Sturz in Copper Mountain 2022 mit zwei gebrochenen Beinen und zahlreichen Operationen hat mein Leben verändert”, so der im Weltcup dreimal siegreiche Weißbriacher, der auf seinen harten Weg zurück verwies.”Viele haben damals geglaubt, dass meine Karriere vorbei sei. Doch ich wollte es noch einmal schaffen. Ich habe gekämpft, an mich geglaubt und nach über drei Jahren tatsächlich mein Comeback in Gröden gefeiert. Dieser Moment wird für immer einer der wertvollsten meines Lebens bleiben.”

Weißbriacher blickt auf Erfolge, aber auch harte Zeiten zurück

Eine nachhaltige Rückkehr ins Renngeschehen gelang dem zehnmal auf das Weltcup-Podest gekommenen Wahlsalzburger, der bei seinem einzigen Renneinsatz im Dezember des Vorjahres in Gröden ausschied, aber nicht mehr. “Ich habe nie aufgegeben, auch wenn der Weg oft steinig war. Aber irgendwann kommt der Moment, an dem man erkennen muss, dass es genug ist”, erklärte der 2016 in Gröden und 2018 zweimal in Übersee siegreiche Franz und betonte: “Diese Entscheidung fällt mir nicht leicht, aber ich blicke mit großer Dankbarkeit auf meine Karriere zurück. Ich durfte große Erfolge feiern, unvergessliche Momente erleben und vor allem lernen, was es bedeutet, niemals aufzugeben. Der Skisport hat mich gelehrt, geduldig zu sein, Mut zu zeigen und auch nach den schwierigsten Zeiten immer wieder aufzustehen.”

Abschließend bedankte sich Franz bei seiner Familie, Ärzten, Trainern und Physiotherapeuten, seinem gesamten Team sowie Sponsoren und Fans. “Ihr habt mich auf meinem Weg begleitet, mich unterstützt und mich auch in den schwersten Zeiten nie fallen gelassen. Danke für alles, Skisport. Danke für diese Reise. Danke, dass ihr ein Teil davon wart. Servus, Rennsport.”