Rapid siegt 2:0 im Schlager beim LASK – WAC nun Letzter

Der SK Rapid hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga ausgebaut. Nach einem 2:0 (0:0) im Schlager der 8. Runde beim LASK liegen die Wiener nun drei Zähler vor dem ersten Verfolger Salzburg. Der Meister aus Linz hat als Dritter schon fünf Punkte Rückstand. Der SCR Altach entschied das Kellerduell mit dem WAC 3:0 (2:0) für sich und gab die “Rote Laterne” an die Wolfsberger ab. Der TSV Hartberg schlug Austria Lustenau in einem Sieben-Tore-Spektakel 4:3 (1:2).
Salzburg hat am Samstag beim GAK mit einem 0:0 einen schmeichelhaften Punkt geholt. Sturm Graz gewann bei Austria Wien 2:0 und liegt als Vierter weiter sieben Punkte hinter Rapid. Ried siegte bei der WSG Tirol 2:1.
Kara und “Superjoker” Mbuyi sorgen für Rapid-Erfolg
Rapid bejubelte vor mehr als 19.000 Zuschauern im ausverkauften Haus den siebenten Saisonsieg. Nach einer torlosen ersten Halbzeit samt einem wegen Abseits aberkannten Treffer von Sasa Kalajdzic schlug Ercan Kara (58.) nach einer knappen Stunde für die Gäste zu. Der LASK versuchte danach den Ausgleich zu erzwingen, ließ aber seine Chancen liegen. Der keine Minute davor eingewechselte Claude Mbuyi sorgte in der 82. Minute nach einem Gegenstoß für die Vorentscheidung zugunsten der Grünweißen.
Die Linzer blieben in der Liga damit zum dritten Mal in Folge sieglos. Weiter geht es für die Elf von Dietmar Kühbauer auf der großen Bühne. Am Mittwoch empfängt der LASK im dritten Spiel der Ligaphase der Champions League den englischen Spitzenclub Liverpool.
Diawara schießt Altach vom Tabellenende
In Altach konnte sich Ognjen Zaric nach dem zweiten Heimsieg der Saison über den Vorstoß auf den vorletzten Platz freuen. Thomas Silberberger hängt mit seinen Wolfsbergern wieder einmal in den Seilen. Die Hausherren legten schon in der ersten Viertelstunde die Weichen auf Sieg. Ousmane Diawara setzte sich zunächst nach einem langen Ball gegen Raffael Behounek durch, ließ noch Cheick Mamadou Diabate aussteigen und schloss zum 1:0 ab. Vor dem 2:0 ließ sich Wolfsbergs Fabian Wohlmuth von Rodney Elongo-Yombo den Ball abluchsen, Benjamin Böckle (13.) traf ins lange Eck.
Diawara (49.) sollte kurz nach der Pause noch zum zweiten Mal treffen. Beide Teams beendeten die Partie nur zu zehnt. Wolfsberg-Kapitän Simon Piesinger sah in seinem 250. Liga-Spiel nach einer “Notbremse” die Rote Karte (44.). Bei Altach musste Mike Bähre nach einem zu harten Einsteigen ebenfalls mit Rot (62.) vom Rasen.
Marco Hoffmann glänzte in Hartberg mit gleich drei Toren. Der TSV-Stürmer traf nach einem Konter zum frühen 1:0 (8.), staubte nach der Pause zum 2:2 (55.) ab und legte mit dem 4:2 (86.) die Weichen endgültig auf Sieg. Für die Lustenauer war Dominik Weichselbraun zweimal (43., 93.) erfolgreich. Insgesamt agierten die Vorarlberger bei ihren Möglichkeiten zu ineffizient. Hartberg ist vor dem Auswärtsauftritt bei Rapid bereits sechs Spiele unbesiegt. Lustenau hat in der Fremde weiterhin nur bei Sturm (1:1) gepunktet.