Wiener Leihrad-Flotte nun mit 600 E-Bikes

Die Wiener Linien haben den Anteil der E-Fahrräder in der Flotte der Wien-Mobil-Leihräder auf 600 verdoppelt. Zu den seit einem Jahr im Probebetrieb angebotenen 300 Exemplaren kommen nun noch einmal so viele dazu. Die E-Bikes hätten sich im Alltag nicht nur bewährt, hieß es am Freitag, die Leihquote war sogar geringfügig höher als jene der Räder ohne elektrische Unterstützung.
Die neuen Modelle bekommen auch ein Upgrade, wurde betont. Sie verfügen über eine Dreigang-Schaltung und eine neue Akku-Generation mit besserer Reichweite. Gekennzeichnet sind die E-Bikes durch ein Blitz-Symbol am Hinterrad. Laut den Nutzerdaten sind die Elektro-Versionen vor allem am Wochenende beliebt.
Nutzung vor allem für Kurzstrecken
Trotz eingebautem Motor werden auch die E-Bikes am liebsten für Kurzstrecken genutzt. Zwei Drittel der Fahrten dauern nicht länger als eine halbe Stunde. Die beliebtesten Ausleih-Stationen sind die Bahnhöfe Hauptbahnhof, Praterstern und Westbahnhof sowie Neubaugasse und Zieglergasse.
Regulär kosten die E-Gefährte 3,30 Euro pro 30 Minuten, wobei pro Tag maximal 40 Euro fällig werden. Für Wiener-Linien-Stammkunden und Klimaticket-Besitzer gibt es Ermäßigungen. Insgesamt können nun 3.700 Räder an mehr als 250 Standorten in ganz Wien ausgeliehen werden, hieß es in der gemeinsamen Aussendung von Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) und den Wiener Linien.