Wirtschaft in Eurozone wuchs zum Jahresende moderat

15.02.2022 • 13:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Wirtschaft der Eurozone ist zum Jahresende 2021 moderat gewachsen. Die Wirtschaftsleistung (BIP) ist im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. Eine erste Schätzung wurde damit bestätigt. Im dritten Quartal waren die 19 Euroländer noch deutlich stärker um 2,3 Prozent gewachsen. Österreich verzeichnete im Winter mit einem Minus von 2,2 Prozent den größten Rückgang gegenüber dem Vorquartal.

Das Wachstum der Mitgliedsländer fiel ungleichmäßig aus. Während Länder wie Spanien und Portugal stark um 2,0 Prozent beziehungsweise 1,6 Prozent wuchsen, schnitt die deutsche Wirtschaft schwach ab. Sie schrumpfte um 0,7 Prozent. Ein größeres Minus verzeichnete nur Österreich. Hierzulande wurde vom 22. November bis 12. Dezember aufgrund der Coronavirus-Pandemie ein Lockdown verhängt.

Im Gesamtjahr 2021 wuchs die Wirtschaft der Eurozone um 5,2 Prozent. Die 27 Länder der Europäischen Union expandierten im selben Tempo. Das starke Wachstum folgte auf einen drastischen Einbruch im ersten Coronajahr 2020.

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