Zahlreiche Feuerwehreinsätze in mehreren Bundesländern
Unwetter haben am Freitagabend die Feuerwehren in Teilen des Landes erneut gefordert. In Oberösterreich rückten 2.500 Einsatzkräfte von 130 Feuerwehren zu rund 220 Einsätzen aus, wie das Landesfeuerwehrkommando mitteilte. In Salzburg war die Wasserrettung wegen der plötzlichen und heftigen Unwetterfront zeitgleich bei mehreren wetterbedingten Notfällen gefordert. Auch aus der Steiermark wurden dutzende Einsätze gemeldet.
In Oberösterreich waren die Bezirke Braunau, Grieskirchen, Ried und Schärding hauptbetroffen von den Unwettern. Gefordert waren die Einsatzkräfte wegen Sturmschäden wie umgestürzten Bäumen und durch Überflutungen von Gebäuden Straßen und Kellern. Im Bundesland Salzburg sorgte die Sturmfront am Abend für mehrere Notfälle auf Seen. Noch im Gang war am Abend eine Großsuchaktion an der Salzach, nachdem eine Person in der Salzach gemeldet wurde. Im Einsatz standen neben der Wasserrettung die Feuerwehr, das Rote Kreuz sowie die Polizei, auch Einsatzkräfte auf deutscher Seite waren eingebunden.
Auch die Steiermark war von der kurzen, aber heftigen Gewitterfront betroffen. Die Einsatzkräfte waren vor allem in der Südoststeiermark mit entwurzelten bzw. umgestürzten Bäumen und blockierten Verkehrswegen beschäftigt.