Zuckerberg fordert lockerere KI-Regulierung
Wegen des wachsenden Drucks durch Billig-Konkurrenz aus China hat Mark Zuckerberg eine Lockerung der US-Vorschriften für Künstliche Intelligenz (KI) gefordert. Entwickler aus dem Einparteienstaat müssten im Vergleich weniger Auflagen in Bezug auf die Daten, die für das Training einer KI genutzt werden, erfüllen, so der Chef der Facebook-Mutter Meta am Montag. Die Regierung in Washington müsse diese Hürden beseitigen, damit kostengünstige KI aus den USA konkurrenzfähig werde.
In den vergangenen Jahren haben chinesische Start-ups wie DeepSeek oder Moonshot mit ihren KI-Modellen wiederholt international für Aufsehen gesorgt. Sie sind westlichen Produkten technologisch ebenbürtig, kosten aber nur einen Bruchteil. Die Anbieter erreichen dies unter anderem damit, dass sie auf Open Source und Open Weight setzen. Bei Open Source ist der Programmcode einer Software frei einseh- und veränderbar. Beispiele hierfür sind der Browser Firefox und das Betriebssystem Linux. Bei Open-Weight-Modellen können die Trainingsdaten einer KI frei heruntergeladen werden. Früheren Aussagen von Insidern zufolge will US-Präsident Donald Trump Open-Weight-KI von der Selbstverpflichtung für Sicherheitstests ausnehmen.
Als eine weitere Möglichkeit, die Entwicklungskosten zu senken, gilt die sogenannte Destillation. Dabei werden leistungsstarke KIs genutzt, um kleinere und leistungsschwächere Modelle zu trainieren. Zuckerberg befürwortete dieses Verfahren. Zuckerberg erhob seine Forderungen bei der Vorstellung von “Muse Glimmer”. Dies ist ein vergleichsweise kleines KI-Modell, das vollständig auf handelsüblichen Laptops läuft.