Der ECB bleibt weiter sieglos

Die Bregenzerwälder gehen in der Alps Hockey League auch im dritten Spiel der Qualifikationsgruppe B leer aus. Die Gäste aus Gröden siegen 2:0.
Jetzt wird es im Kampf um einen Pre-Playoff-Platz richtig eng für den EC Bregenzerwald! Als Leader der Gruppe B ist man in die Qualifikation gestartet, doch Punktezuwachs blieb bisher aus. Auch am Faschingsdienstag gab es nichts zu lachen, denn der HC Gherdeina nahm mit einem 2:0-Sieg die vollen Punkte mit nach Hause. Gelegenheit für eine Revanche gibt es bereits am Donnerstag im Rückspiel, und am Samstag steht auswärts das Duell mit den Rittner Buam an.
Schon nach wenigen Augenblicken, Goalgetter Roberts Lipsbergs fand in Gäste-Keeper Claes Endre seinen Meister, meldeten die Wälder vor eigenem Publikum ihren Anspruch auf Zählbares an. Ein folgendes Überzahlspiel, in dem sowohl Ben Grasser (6.) als auch David König (7.) scheiterten, unterstrich dies eindrücklich. Doch den ersten Torerfolg verbuchten wenig später die Cracks aus Gröden. Sebastiano Soracreppa (9.) zeigte sich verantwortlich.
Nächster Dämpfer
Die Tiger schüttelten sich kurz ab und fanden im weiteren Verlauf die nächste Powerplay-Chance vor. Die wurde ebenfalls nicht genutzt und in Minute 18 setzte es den nächsten Dämpfer. Nach einem schnellen Angriff besorgte Matteo Luisetti das 2:0 und diesen Vorsprung nahmen die Südtiroler auch mit in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt blieb die erwartete Aufholjagd der Hausherren, die vermehrt durch ungenaues Passspiel auffielen, aus. Die Italiener, die im Grunddurchgang im Messestadion zwei Niederlagen kassierten, zeigten sich hingegen hochkonzentriert und verbuchten zahlreiche gute Möglichkeiten. ECB-Goalie Lorenz Widhalm verhinderte jedoch einen höheren Rückstand und ließ somit die Fans des Ländle-Teams weiter hoffen.
Schwachpunkt Powerplay
Eine erneute numerische Überlegenheit zu Beginn des Schlussdrittels schürte diese Hoffnung, allerdings konnten die Eerme-Schützlinge wieder kein Tor bejubeln. Die Wälder waren im weiteren Verlauf besser im Spiel, da aber Grasser (54.) und Josef Flick innerhalb weniger Sekunden Hochkaräter ausließen, hieß es am Ende – zuvor blieb ein weiteres Powerplay des Heimteams ungenutzt – 2:0 für die Truppe aus Gröden.
Von Günther Böhler