Im Pitztal wird am Feinschliff gearbeitet

Die Vorarlberger Abordnung der Ski- und Snowboardcrosser bereitet sich aktuell im Pitztal auf die Weltcup- und Olympiasaison vor. Ein Blick hinter die Kulissen.
Der Beginn der Olympischen Winterspiele, die vom 6. bis 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden, rückt mit großen Schritten näher. Die Abordnung der Snowboard- sowie Skicrosser des österreichischen Skiverbands (Ski Austria) bereiten sich derzeit im Pitztal auf den Start des Weltcups und eben auch auf das Großereignis in Italien vor.

Österreichs beziehungsweise Vorarlbergs Snowboardcross-Aushängeschild Alessandro „Izzi“ Hämmerle ist schon seit einigen Jahren beim Trainingsbetrieb auf dem Tiroler Gletscher dabei und hat schon einige Läufe absolviert: „Ich muss sagen sie sind schon anstrengend, diese 60-Sekunden-Läufe auf dieser Höhe. Schon am ersten Tag habe ich es ordentlich gemerkt, der zweite Tag ging dann schon besser“, so der Montafoner. „Ich muss zugeben, ich bin nicht der größte Freund von der Strecke. Wir sind doch schon seit einigen Jahren da und der Kurs hat seine Tücken. Er ist gut, um reinzukommen aber ich bin froh, wenn der Weltcup endlich losgeht“, führt Hämmerle weiter aus.

Körperlich fit
Im Gegensatz zu den letzten Jahren hat der 32-jährige nicht mit Verletzungen zu kämpfen: „Da muss ich auf Holz klopfen. Körperlich bin ich sehr gut beieinander und bin zufrieden, wie es aktuell läuft“, erklärt er. Die Olympischen Spiele stehen an, eine Goldmedaille hängt schon im Trophäenschrank. Und seine Erfahrung hilft: „Ich versuche es etwas entspannter zu sehen, aber mit demselben Ehrgeiz. Olympische Spiele sind doch immer sehr eigen“, erklärt der Olympiasieger von 2022.

Positiv eingestellt
Der in der letzten Saison zum „Rookie of the year“ gewählte Elias Leitner zeigt sich, nach seinem Außenbandriss im rechten Knie, ebenfalls optimistisch: „Ich habe im Sommer sehr viel an meinem Knie gearbeitet und bin guter Dinge, dass das kein Hindernis mehr für meine körperliche Leistung darstellen wird“, so der 22-jährige.

Ebenfalls mit einer Verletzung zu kämpfen hatte Skicrosserin Sonja Gigler, musste gar die ganze letzte Saison wegen einem Kreuzbandriss ausfallen lassen. „Ich war lange weg, bin aber zufrieden, wie ich in die Vorbereitung gestartet bin“, sagt die Harderin. „Es ist schön, wieder beim Team dabei zu sein und ich versuche, jeden Tag besser zu werden“, erklärt die 23-jährige rund einen Monat vor Weltcupbeginn.
