Ein Jahr der „kleinen“ Rekorde

Seit Freitag findet die 37. Wolfurttrophy an der Bregenzer Ach statt. Heute ist Finaltag, und aus der Sicht des VC Wolfurt kann man von einem Jahr der Bestmarken sprechen.
Bereits zum 37. Mal jährt sich die Austragung der Wolfurttrophy, die von Freitag bis zum heutigen Sonntag an der Bregenzer Ach über die Bühne geht. Bemerkenswert dabei ist das alljährliche Wetterglück, dass der Veranstalter, der Volleyballclub Wolfurt, bis dato regelmäßig hat und hatte. Denn auch im Jahr 2026 sind die Temperaturen hochsommerlich, passen ideal zum (Strand)-Volleyball und lockten wieder unzählige Zuschauerinnen und Zuschauer in die Beach-Arena.
Das Interesse ist enorm, schon beim Fußmarsch über die Dammstraße zum Veranstaltungsgelände säumen sich viele Besucher unter den Bäumen des Spielplatzes und suchen Schatten. Der Bass aus der Arena dröhnt unaufhörlich, die Musik ist laut, die Stimmung schon am Samstagnachmittag hörbar ausgelassen. Beim Betreten des Festzelts spürt man nochmals einen deutlichen Temperaturanstieg, bis auf ein paar hungrige Gäste, die sich etwas für ihr leibliches Wohl besorgen, ist es dort ziemlich leer. „Ja, hier wird es erst am Abend wieder richtig voll“, erklärt Eva Geiger vom OK-Team. Dann wird wieder die allseits beliebte Beachparty stattfinden. Geiger selbst ist seit dem Jahr 2013 bei der Wolfurttrophy dabei und berichtet, dass es heuer, was die Zuschauerzahl betrifft, eventuell rekordverdächtig werden könnte.


Ein Freitag wie selten zuvor
“Wir waren gestern sehr positiv überrascht. So viele Besucherinnen und Besucher hatten wir an einem Freitag schon lange nicht mehr. Die Beach-Arena war am Nachmittag und dann auch am Abend relativ voll. „Auch das Zeltfest war für einen Freitag wesentlich besser besucht als in den Jahren zuvor,“ führt sie weiter aus. Womöglich liegt das auch daran, dass Sarah Hinteregger als Lokalmatadorin hier gespielt hat“, erklärt Geiger. Ansonsten besteht das Teilnehmerfeld heuer „nur“ aus europäischen Teams, vergangenes Jahr waren noch Australier dabei. „Ich glaube, die längste Anreise hatten in diesem Jahr die Holländerinnen“, erklärt die ehemalige Spielerin des VC Wolfurt. Bei den Herren ist ein Spieler aus Tschechien dabei, ansonsten sind alle aus Österreich: „Wir hatten mit mehr Teams gerechnet, aber einige haben sich kurz vor der Wolfurttrophy noch verletzt“, erklärt Geiger.


Sieger aus Österreich
“Ich muss sagen, es freut uns schon sehr, dass wir in diesem Jahr höchstwahrscheinlich einen Sieger aus Österreich haben werden“, sagt Geiger stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen. Ermittelt wird der Gewinner des Jahres 2026 am heutigen Finaltag. Und das vielleicht auch vor einer Rekordkulisse.
Etwas abseits des ganzen Trubels um die Beachvolleyball-Profis findet auf der anderen Seite des Dammes die beliebte Bagger-Partie der Hobbysportler statt. Und ja, auch dort gibt es in diesem Jahr einen Rekord zu verzeichnen: „Die Plätze für die Bagger-Partie waren so schnell weg, dass wir als Veranstalter gesagt haben, wir erweitern das Ganze um ein Feld. Das gab es bisher noch nie“, so die Wolfurterin.

Montag ist alles vorbei
Nachdem die Wolfurttrophy 2026 heute zu Ende gegangen ist, beginnt für das OK-Team der Abbau: „Montag ist unser Abbautag, dann ist es auch schon wieder erledigt“, erklärt Eva Geiger. Nach all den Jahren geht das alles routiniert über die Bühne. Das war auch beim Aufbau so, „wir waren noch nie so schnell“, den man heuer, natürlich auch in Rekordzeit, bewerkstelligt hat.