Die Festung Schnabelholz hält

Franz Lutz (7)
Der 3:1-Heimerfolg des SCR Altach im West-Derby gegen die WSG Tirol wurde im Businessclub gefeiert.
Nach mehr als zwei Monaten Pause gab es am letzten Freitag im Schnabelholz endlich wieder Fußball zu sehen. Der Gegner hieß WSG Tirol, und es sollte ein perfekter Heimauftakt werden. Nach der unglücklichen Niederlage zum Ligastart in Wien waren die Fans gespannt, wie sich das Team mit den neuen Spielern daheim präsentieren würde. Und die Frage aller Fragen im Schnabelholz lautete: Wann kommt der schon lange gewünschte Knipser?


Anlässlich des 20-jährigen Bundesliga Jubiläums zum ersten Bundesligaaufstieg gründeten die Rheindörfler den „SCR Altach Legendenclub“. Damit würdigt der Verein Spieler und Trainer, die sich in besonderem Maße um den SCR Altach verdient gemacht haben. Die ersten Legenden wurden in der Halbzeitpause geehrt, weitere, die nicht anwesend sein konnten, folgen in den nächsten Spielen. Um Mitglied in diesem Klub zu werden, muss die aktive Profikarriere beendet sein. Mindestens 150 Pflichtspiele für den SCR Altach müssen zu Buche stehen, 20 davon in der ersten oder zweiten Liga. Im Spiel selbst überraschte die Elf von Trainer Ognjen Zaric die Fans nach frühem Rückstand mit einer starken Teamleistung und gewann die Partie noch mit 3:1.


Mit dabei Herwig Vögel (Vögel Transporte), Martin Jäger (Sparkasse Dornbirn), Gerhard Hamel (Volksbanken), AK-Präsident Bernhard Heinzle, Alexander Meyer (Wiener Städtische), Joachim Singer (Volvo Dornbirn), Kurt Ender (Ender Klimatechnik), Reini Feuerstein (Spidernet), Mathias Braun (Dyntex), Klaus Himmelreich (VLF), VFV-Präsident Alfons Kirchmann, Markus Borg (Borg Finanzservice) sowie ein bestens gelaunter Präsident Peter Pfanner.


Von Franz Lutz