Moschee in Dornbirn: Exklusive Bilder der geheimen Projektpläne

Nach der Ablehnung des ATIB-Projekts in der Quellengasse durch die Stadt-ÖVP und der Aufforderung zu einem Wettbewerb durch Bürgermeister Fäßler erhielt die NEUE exklusive Modellskizzen, die den Stadtplanern und Gestaltungsbeiräten wohl vorgelegt wurden und für heftige Kritik sorgen.
Die vom türkisch-islamischen Kulturverein ATIB in Dornbirn geplante Moschee sorgt weiter für Schlagzeilen und stößt immer mehr auf Widerstand. Nach dem Bestreben von SPÖ-Bürgermeister Markus Fäßler, einen Architektur-Wettbewerb auszurufen, die NEUE berichtete, lehnt nun auch Vize-Bürgermeister Alexander Juen und die Stadt-VP das Projekt an diesem Standort generell ab.
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Stein des Anstoßes dürften wohl auch Modellskizzen sein, bei denen eine Minaretthöhe von knapp 30 Metern im Raum gestanden sei. Diese seien aber wohl von den Stadtplanern und den Gestaltungsbeiräten auf wenig Zustimmung gestoßen.
Die NEUE erhielt nun exklusives Bildmaterial von Modellen, die bereits im Juni 2026 der Stadt vorgelegt wurden. Deutlich zu erkennen ist die Dimension des Minaretts, das wohl auf eine breite Welle an Widerstand stoßen würde.
Hier die Bilder:



Scharfe Kritik von Christoph Waibel
Auf NEUE-Anfrage reagierte auch FPÖ-Stadtrat Christoph Waibel auf die nun aufkeimende Kritik vonseiten der Stadt-ÖVP: “Ich werde aus den Aussagen nicht ganz schlau. Auf der einen Seiten wird städtebaulich argumentiert, aber es ist wenig konkret, so wie die Dornbirner ÖVP leider bei vielen Themen derzeit agiert. Auf der anderen Seite wird das Thema Integration ins Treffen geführt, die laut Argumentationskette ÖVP ja dann nicht oder nur mangelhaft gegeben ist. Und wieder einmal fehlt darin die klare Haltung: Im Gegensatz dazu haben wir zum Thema Moschee-Bau eine glasklare Meinung: Nein. Und zwar nirgends in Dornbirn. Die Religionsfreiheit ist durch eine Vielzahl von Gebetsräumen gegeben. Mehr braucht es nicht und mehr wollen wir als Freiheitliche auch nicht.”
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Außerdem habe die ÖVP ja bereits Einblick gehabt in die Pläne, umso überraschender sei für Waibel die erst jetzt formulierte Ablehnung des Standortes.
(NEUE Vorarlberger Tageszeitung)