Vorarlberg

Neue Details: So geht es dem 72-Jährigen nach dem Raubüberfall in Dornbirn

23.10.2026 • 15:12 Uhr
Neue Details: So geht es dem 72-Jährigen nach dem Raubüberfall in Dornbirn
Der überfallene Senior wurde nach dem Überfall ins Krankenhaus Dornbirn gebracht. Canva/Stiplovsek (KI-bearbeitet)

Polizei gibt auf NEUE-Anfrage genauen Tatort bekannt und erklärt, wie gravierend die Verletzungen des Senioren nach dem Raubüberfall sind.

Seit Tagen sorgt der schwere Raubüberfall auf einen 72-Jährigen in der Nacht auf Dienstag für Diskussionen. Im Fokus standen dabei zumeist die beiden 13-jährigen Täter, die nicht strafmündig sind, aber gemeinsam allein in diesem Jahr über 300 Straftaten begangen haben. Nun sind neue Details zum Gesundheitszustand des Opfers bekannt.

Opfer außer Lebensgefahr, aber vor mehreren Operationen

Wie die Landespolizeidirektion (LPD) Vorarlberg auf NEUE-Anfrage mitteilte, erlitt der 72-Jährige mehrere Frakturen im Gesichts- und Unterarmbereich. Zudem seien mehrere Verletzungen im Bereich des Brustkorbs und des Oberkörpers festgestellt worden. “Das Opfer befindet sich derzeit außer Lebensgefahr. Mehrere notwendige Operationen müssen jedoch im weiteren Verlauf noch durchgeführt werden”, so die LPD Vorarlberg.

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Die beiden Burschen gingen bekanntlich beim Überfall brutal vor, indem sie den Senior von hinten mit Schlägen und Tritten attackierten. Auch als der Mann schon wehrlos und wahrscheinlich bewusstlos am Boden lag, versetzte einer der Täter dem Opfer weitere Fußtritte gegen den Kopfbereich und raubte diesem die Geldtasche. Zunächst hatte die Polizei lediglich vermeldet, dass der 72-Jährige mit nicht näher definierten, schweren Verletzungen ins Krankenhaus Dornbirn gebracht wurde.

Tatort liegt in der Marktstraße

Ebenso war bislang der genaue Tatort unklar. Die LPD Vorarlberg sprach in der Vermeldung der Tat davon, dass diese sich “im Stadtgebiet von Dornbirn” ereignet habe. Auf Anfrage konkretisierte die Exekutive: “Die Tat ereignete sich in der Marktstraße in Dornbirn.”

Teil der Polizeimeldung war auch ein Zeugenaufruf. Dieser war bislang aber von wenig Erfolg gekürt, wie die LPD Vorarlberg mitteilte: “Es haben sich bis dato keine Personen gemeldet, die Angaben zum Vorfall machen können.” Sollten sich doch noch Zeugen des Vorfalls finden, können diese sich direkt mit dem Landeskriminalamt Vorarlberg (Telefonnummer +43 (0) 59133 80 3333) in Verbindung setzen.

(NEUE Vorarlberger Tageszeitung)