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Simplon: Sanierungsplan angenommen

12.12.2024 • 11:08 Uhr
Simplon

Die ersten Schritte zur erfolgreichen Fortführung des Unternehmens und Sicherung der Arbeitsplätze wurden gesetzt.

Im seit 25. September 2024 anhängigen Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung über die Simplon Fahrrad GmbH in Hard fand am Donnerstag beim Landesgericht Feldkirch die Sanierungsplantagsatzung statt.

Bis zum heutigen Tag wurden von rund 228 Gläubigern (inklusive 140 Dienstnehmern) Gesamtforderungen von rund 39,5 Millionen Euro angemeldet, wovon rund 39,3 Millionen Euro anerkannt und rund 91.200 Euro bestritten wurden.

Die Simplon Fahrrad GmbH hat gemeinsam mit ihrer Rechtsvertretung der Kanzlei Sutterlüty Klagian Brändle Gisinger Lingenhöle Rechtsanwälte GmbH folgenden, verbesserten Sanierungsplanvorschlag den Gläubigern angeboten: 30 Prozent, zahlbar wie folgt: 10 Prozent als Barquote binnen 14 Tagen ab rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans, 10 Prozent  nach 12 Monaten ab Annahme des Sanierungsplanes und 10 Prozent nach 24 Monaten ab Annahme des Sanierungsplanes. Der verbesserte Sanierungsplan wurde von den anwesenden, stimmberechtigten Gläubigern einstimmig angenommen.

Die Annahme des verbesserten Sanierungsplans wurde seitens des Sanierungsverwalters RA, Andreas Droop empfohlen, da die betroffenen Gläubiger im Falle der Ablehnung des verbesserten Zahlungsvorschlages und der darauffolgenden Liquidation des Unternehmens mit einer viel geringeren Quote rechnen müssten.

„Die Zustimmung zum verbesserten Sanierungsplan ist für alle Beteiligten die bestmögliche wirtschaftliche Entscheidung, um eine nachhaltige Sanierung des Schuldnerunternehmens umsetzen zu können. Die Erfüllung und Finanzierbarkeit des Sanierungsplans ist durch einen Investor möglich.“ führt Regina Nesensohn, KSV1870 Leiterin Standort Feldkirch, aus.