Gewaltdelikte, Drohungen, Diebstähle

Die NEUE-Prozessvorschau für nächste Woche enthält wieder brisante Verhandlungen am Landesgericht in Feldkirch.
Am Landesgericht Feldkirch stehen nächste Woche mehrere Verfahren wegen Gewalt-, Nötigung- und Diebstahlsdelikten auf dem Programm. Auch ein umfangreicher Betrugsvorwurf wird am Freitag verhandelt.
Montag
Mehrere Verhandlungen befassen sich am Montag mit dem Vorwurf schwerer Körperverletzungen und gefährlicher Drohungen. In einem Verfahren geht es um einen länger zurückliegenden Streit, bei dem zwei Männer laut Anklage ein anderes Paar gestoßen haben sollen, was zu schweren Verletzungen geführt habe. Ebenfalls verhandelt wird der Vorwurf, dass ein Mann im Herbst einen anderen gewürgt und diesen und seine Familie mit dem Tod bedroht haben soll.
Daneben stehen auch Verfahren wegen beharrlicher Verfolgung und wegen eines versuchten Diebstahls in Kombination mit Gewalthandlungen auf der Tagesordnung.
Dienstag
Am Dienstag befassen sich mehrere Verfahren mit Gewalt- und Nötigungsvorwürfen, teils im familiären oder sozialen Nahbereich. In einem Schöffenverfahren wird laut Anklage ein Geschehen aus dem Suchtgiftmilieu behandelt, bei dem mehrere Angeklagte durch Drohungen Geld erlangt haben sollen. Weitere Verhandlungen betreffen unter anderem Körperverletzungen.
Mittwoch
Am Mittwoch steht ein besonders umfangreiches Verfahren vor einem Schöffengericht an. Zwei junge Männer sollen laut Anklage unter Vorhalt einer Waffe versucht haben, in eine Wohnung einzudringen und dort Suchtgift zu rauben. In einem weiteren Verfahren geht es um den Vorwurf fortgesetzter Gewalt gegen eine Partnerin über einen längeren Zeitraum.
Zusätzlich werden Körperverletzungsdelikte verhandelt, darunter ein Fall mit schwerer Verletzungsfolge.
Donnerstag
Der Donnerstag ist geprägt von zahlreichen kürzeren Verhandlungen, darunter mehrere Verfahren gegen Jugendliche. Verhandelt werden unter anderem Einbrüche, Diebstähle, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. In einem Fall geht es um einen Vorwurf der falschen Zeugenaussage vor Gericht.
Freitag
Zum Wochenschluss befasst sich ein Schöffenverfahren mit einem umfangreichen Betrugsvorwurf. Ein junger Angeklagter soll laut Anklage durch sein Konto zur Abwicklung eines sogenannten Online-Banking-Betrugs beigetragen haben. Der Schaden soll insgesamt 127.692,30 Euro betragen.
Die hier vorgestellten Strafverhandlungen stellen eine Auswahl dar. Es kann zu Änderungen im Zeitplan kommen, und einzelne Prozesse können ausfallen oder verschoben werden.