Ibsens „Frau vom Meer“ feiert Premiere

Eine Frau zwischen Sehnsucht nach Freiheit und der Enge ihres Lebens am Meer.
Mit Ibsens „Die Frau vom Meer“ feierte das Landestheater am Samstagabend Premiere. Die Geschichte spielt in der abgeschlossenen Küstenlandschaft Norwegens bei Ellida Wangel, einer Frau, die sich nach Freiheit, nach Selbstbestimmtheit sehnt. Sie fühlt sich verloren in ihrer Ehe mit dem Mann, der mit seiner ersten verstorbenen Frau sehr glücklich war. Die beiden Stieftöchter lehnen sie ab. Immer wieder treiben die Gedanken der Arztfrau hinaus zum Ozean, zu einer Vergangenheit, die sie nicht loslässt. Erstickt von der Sicherheit und Fürsorge ihres Ehemanns, findet sie sich verfolgt von der Erinnerung an eine alte Liebe. Ein Seemann, der ihr einst ein Versprechen abnahm, ist nach Jahren zurückgekehrt. Und Ellida gelangt an einen Wendepunkt, der ihr Leben und das ihrer Familie für immer verändern kann. Ihre Sehnsucht schreit nicht laut hinaus, sie nimmt nach und nach mehr Raum ein. Die Frau vom Meer ist eine Geschichte über die Suche nach dem Selbst und nach individueller Freiheit.

In der Inszenierung von Danielle Fend-Strahm spielten Elias Baumann, Maria Lisa Huber, Isabella Campestrini, Luzian Hirzel, Nurettin Kalfa und Tobias Fend. Unter den Premierenbesuchern waren Schauspielerin Christine Urspruch, Alexandra Alge (Möbelagentur), Martina Hladek (Room Service – Concept Store), Suat Ünaldi (Theater Kosmos), Heidrun und Gebhard Sagmeister, Arndt Rössler (Netzwerk Tanz), Schauspieler Günther Baumann und Gina Kirchner, Regisseurin Dagmar Ullmann-Bautz, Yener Polat (Theater Motif), Monika Wagner (Kuges), Kostümbildnerin Nicole Wehinger und Ellen Tiefenbacher.
Yasmin Ritter





