Feldkircher Pioneers Opfer von Hackerattacke

Gegenüber der NEUE bestätigte Geschäftsführer Christian Gross einen großangelegten Cyberangriff auf den Eishockey-Verein – Vorsicht bei Mail von offiziellem Pioneers-Account.
Eine E-Mail von der offiziellen Adresse des Vereins landet aktuell häufig in den heimischen Postfächern vieler Fans, Unternehmen, aber auch Unbeteiligten. “Das Mail stammt nicht von uns. Nach den ersten Meldungen haben wir umgehend alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen und uns wurde bestätigt, dass wir Opfer einer Hackerattacke wurden”, informiert Pioneers-Geschäftsführer Christian Gross auf NEUE-Anfrage.
Welches Ausmaß der Angriff habe, sei aber bisher noch nicht bekannt, es hätten ihn aber zahlreiche Meldungen und Zuschriften erreicht, nachdem die Kriminellen den Account des Vereins für betrügerische Zwecke gekapert hatten, um damit Phising-Mails unter falschem Namen zu verschicken.

Mail über offiziellen Account
In dem Phishing-Mail wird ein Dokument über eine Betriebsvereinbarung des Eishockey-Vereins zum Download angeboten – über einen täuschend echt anmutenden Microsoft-Sharepoint und von einer offiziellen Adresse des Vereins. Das Mail sollte keinesfalls geöffnet werden, auch sollte man tunlichst vermeiden, sich über den Sharepoint anzumelden, will man den Cyberkriminellen nicht Zugriff auf seine Daten geben.
Sicherheitslücke ausfindig machen
Woher der besonders raffinierte Phishing-Angriff rührt oder mit welchem Hintergrund er ausgeführt wurde, konnte man vonseiten der Feldkircher nicht beantworten. “Wir kümmern uns aber mit Hochdruck darum, die Sicherheitslücke ausfindig zu machen”, schließt Gross gegenüber der NEUE.
(NEUE Vorarlberger Tageszeitung)