Von Workshops bis „La Traviata“: So erlebten mehr als 6000 Jugendliche die Bregenzer Festspiele

Die Bregenzer Festspiele öffneten am vergangenen Samstag einen Tag lang für Jugendliche ihre Pforten. Auf dem gesamten Festspielgelände gab es eine Vielzahl von Programmpunkten zum Zuhören und Mitmachen.
Im Großen Saal des Festspielhauses fanden für die Jugendlichen Einführungsvorträge statt. Ab Mittag wurden im Seehof unterschiedliche Kreativworkshops angeboten. Im Parkstudio konnten bei Tanzworkshops neue Moves ausprobiert werden, während die Jugendlichen im Seefoyer bei Gesangsworkshops an ihrer Stimme arbeiten konnten.

Zwischen Mitmach-Opernworkshops im Seestudio und Fotografieworkshops auf der Seegalerie hatten die Jugendlichen außerdem die Möglichkeit, an Führungen auf, unter und hinter der Seebühne teilzunehmen. Fabian Sorgers leitete einen Fotografieworkshop, Birgit Giselbrecht-Plankel und Victoria Türtscher gaben Gesangsunterricht im Seefoyer. Birgit Pleschberger und Zehra Sarigüla waren bei den Kreativworkshops im Einsatz. Karoline van Kaldenkerken, Katherina Heubusch und Linda Grizfeld boten den Opernworkshop im Seestudio an. Getanzt wurde bei Anastasia Stojko und Sarah Feichtinger.

Auch das vorarlberg museum und das Kunsthaus Bregenz hießen alle Jugendlichen willkommen. Den krönenden Abschluss bildete der gemeinsame Besuch der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi auf der Seebühne. Wenn die mehr als 6600 Sitzplätze fast ausschließlich mit jungen Menschen besetzt sind, bietet sich ein außergewöhnliches Bild. Auch der leichte Regen wurde bei der Musik von „La Traviata“ kaum mehr wahrgenommen.
Yasmin Ritter




