Volles Haus bei den Literaturtagen in Bizau

Eva Menasse und Sarah Wipauer lasen in Bizau aus ihren neuen Werken.
Alljährlich finden Ende des Sommers die Literaturtage des Franz-Michael-Felder-Archivs in Bizau statt. Heuer waren die Schriftstellerinnen Eva Menasse und Eva Schmidt zu Gast. Beide Autorinnen zählen zu den wichtigsten literarischen Stimmen ihrer Generation. Eva Menasse kam mit ihrem druckfrischen Buch „Alleinruhelage“ in den Bregenzerwald. Ein vielschichtiger Roman über die Zwischenbilanz eines Lebens, das Ende einer Ehe und den damit verbundenen Neuanfang. Das Buch ist auch eine gewitzte Reflexion über Fremdheit und Heimat. Eva Schmidt las aus ihrem bereits hochgelobten aktuellen Roman „Neben Fremden“, in dem es um Abschied und Verlust, aber auch um die Suche nach Verbundenheit und Nähe geht. Sie präsentierte an diesem Abend auch Ausschnitte aus einem im Entstehen begriffenen Buch.

Heuer wurde das Programm erweitert, um noch mehr Literatur in den Bregenzerwald zu bringen. Dafür wurde eine weitere Schriftstellerin eingeladen. „Fehlende Gespenster“ heißt das Romandebüt von Sarah Wipauer, ein grandioses historisches Verwirrspiel, das sie präsentierte.
Durch den Abend führten der Obmann des Franz-Michael-Felder-Vereins, Walter Fink, und Historiker Georg Sutterlüty. Im voll besetzten Gebhard-Wölfle-Saal saßen Jürgen Thaler, Ulrike Nenning, Claudia Wouk, Eleonore Fink, Bernadette Fritz und Romuald Kopf. Einen spannenden literarischen Abend genossen auch Ruth Wiehl und Siegbert Wiehl, Andrea Weser und Klaus Weser, Andrea Cukrowicz, Günter Feldkircher, Peter Simma, Anita Summer, Edith Hefel und Werner Neuhauser.
Yasmin Ritter





