Burger regional genießen

Mit einem fünfköpfigen Team und viel Herzblut führt der 33-Jährige das BurgerCraft nach dem Motto “Kleiner ist feiner.”
Der Geruch von frisch gesmoktem Steak und verschiedenen Gewürzen ist das Markenzeichen des BurgerCraft in Dornbirn. Mitten in der Stadt, direkt neben der Hauptstraße, befindet sich das Restaurant, das Industrie-Charme mit Modernität verbindet.

Der 33-jährige Betreiber, Philipp Simma, ist bereits seit 18 Jahren als Koch tätig. Sein Weg begann in der heimischen Küche: “Ich habe früher ganz viel mit meiner Oma gekocht; sie hat mich dazu inspiriert, dass ich damit beruflich anfange”, erinnert sich Simma. Nach seiner klassischen Kochlehre arbeitete er sich stetig hoch: “Zuerst habe ich die Kochlehre gemacht, danach war ich als Kochchef, Sous-Chef, Küchenchef und schlussendlich als Geschäftsführer unterwegs.”
Leidenschaft und Qualität
Dass er heute das BurgerCraft führt, war eher ein Zufall: “Mich hat damals der Senior-Besitzer angerufen und gefragt, ob ich Interesse hätte, das Restaurant mit meiner Partnerin zu führen.” Inzwischen leitet er den Laden seit dreieinhalb Jahren mit großem Erfolg. Unterstützt wird er dabei von einem engagierten Team aus fünf Personen. “Wir haben viele Stammkunden bei uns, sowohl lokale Gäste als auch Besucher aus der Schweiz, England und Amerika”, berichtet Simma stolz.

Was den Laden von anderen Burger-Restaurants abhebt, ist das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis durch das Konzept der Selbstbedienung. Zudem wird größter Wert auf Eigenproduktion gelegt: “Unsere Sachen sind frisch und hausgemacht. Die Saucen, bis auf Mayo und Ketchup, machen wir selber. Auch die Patties für die Burger stellen wir selbst her. Das ist Steak-Qualität.”

Nachhaltige Zukunft
Besonderes Augenmerk liegt auf der Herkunft der Lebensmittel: “Das Hühnchen sowie das Rindfleisch beziehen wir aus Österreich. Beim Rind achten wir zudem darauf, dass es halal ist, was viele türkische Kunden zu uns führt. Auch das Gemüse stammt komplett aus Österreich.”

Neben den bereits beliebten vegetarischen Optionen plant Simma nun den nächsten großen Schritt: “Als Nächstes schauen wir, dass wir vermehrt vegane Gerichte anbieten, da die Nachfrage sehr groß ist.” Trotz des Erfolgs möchte er die gemütliche Atmosphäre bewahren. “Kleiner ist feiner”, sagt Simma abschließend mit einem Lächeln.
