Besser leben

Blühende Hingucker in herbstlicher Zeit

10.10.2021 • 09:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Blattschmuckpflanzen, Gräser und Heidekräuter bringen herbstliche Farbe ins Grün.<span class="copyright"> </span><span style="background-color: rgba(111, 111, 111, 0.2); color: rgba(111, 111, 111, var(--text-opacity)); font-size: 0.75rem; text-transform: uppercase;"><span class="copyright">Hartinger</span></span>
Blattschmuckpflanzen, Gräser und Heidekräuter bringen herbstliche Farbe ins Grün. Hartinger

Es fehlt etwas, wenn im Garten nichts blüht. Warum jetzt schon darauf verzichten?

Gerade wenn die Blühfreude der Sommerblumen ausklingt, springen späte Blüher in die Bresche. Kräftige Farben im aktuellen Blumensortiment ersetzen die sommerlichen Nuancen.

Vielfältige Wuchsformen

Pflanzen- und Blumenliebhaber werden durch diese herbstliche Auswahl eingeladen, der Fantasie freien Lauf zu lassen. Hobbygärtner sind eingeladen, mitzumachen und selbst ansprechende Schalen und schöne Beete zu bepflanzen.
In der herbstlichen Gärtnerei finden Kunden dazu wunderbare Gewächse in vielfältigen Wuchsformen.

<span class="copyright">Klaus Hartinger</span>
Klaus Hartinger

Farbliche Schattierungen

Klarerweise darf jetzt die Chrysantheme nicht fehlen. Dieses robuste Geschöpf verschönert in immer neuen Farben den herbstlichen Garten. Durch ihre vielen farblichen Schattierungen von Weiß über Gelb, Rot, Braun bis hin zu Lila gibt es für jede Situation die passende Chrysantheme. Begeisternde Einzelblüten und als Blütenball sind sie Inbegriff des Herbstes.

<span class="copyright">Klaus Hartinger</span>
Klaus Hartinger


Wenige Pflanzen laufen um diese Jahreszeit noch so zur Hochform auf. Dazu kommt ihre Robustheit, die uns bis zu den ersten starken Frösten ununterbrochene Freude bereitet. Geschützt an der Hauswand oder im Fensterkasten hält sie noch länger. Schönheit und Widerstandskraft sind die Gründe, warum Topfchrysanthemen so beliebt als Grabschmuck sind. Im Elsass verwendet man Chrysanthemen auch als späte Balkonpflanze, wodurch ihre Leuchtkraft weithin zu sehen ist.

Zwar variiert je nach Modeströmung die Blütengröße, doch die reichblütigen Multiflora-Chrysanthemen in ihrer kugeligen Erscheinung sind ungebrochen beliebt. Natürlich gibt es auch kleinere Formen. Diese sind ideal für gepflanzte Kränze, Schalen oder einfach nur mit etwas Deko rundherum als Tischschmuck im Freien. Mir persönlich gefallen Mühlenbeckien und die graue Stacheldrahtpflanze als Begleitung für Chrysanthemen.

<span class="copyright">Klaus Hartinger</span>
Klaus Hartinger

Fette Henne und Oktoberle

Die Riege der Herbstblüher wurde in den letzten Jahren ständig erweitert. Leuchtendes Gelb steuern so die Blütenköpfchen der Silberrand-Chrysantheme Ajania bei. Ihre gebuchteten und deutlich geränderten Blätter sind schon einen Blick wert, nur übertroffen durch die gelben Blütenknöpfe. Späte Farben finden wir auch bei verschiedenen Arten der Fetten Henne sowie beim Oktoberle, wie wir das graue Herbst-Sedum nennen.

Von Rot bis Bronze leuchtet es über den fleischigen Blättern. Mit etwas Tau sieht das wunderbar malerisch aus. Die schirmförmigen Blütenstände der Fetten Henne ziehen Bienen und Hummeln magisch an und bescheren diesen ein spätes Mahl.

<span class="copyright">Klaus Hartinger</span>
Klaus Hartinger

Blattschmuckpflanzen

Herbst­astern, Stiefmütterchen und verschieden Heide-Arten steuern weitere herbstliche Blüten bei, durchaus auch in kräftigen Farben. Dazu stehen jetzt noch die vielen Blattschmuckpflanzen und Gräser zur Verfügung. Rotbrauner Günsel, pflaumenfarbene Purpurglöckchen, weiß-grüner Thymian, feinblättrige Mühlenbeckia oder buntlaubiger Salbei finden in herbstlichen Bepflanzungen Platz, ebenso Gräser, Zierkohl, Funkien – was wäre der Herbst ohne sie?

Markus Luger, Gärtnerei Luger, Nüziders

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.