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Gut gerüstet für künftige Herausforderungen

17.10.2022 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Digitale Leitsysteme gehören zum Angebot von Visuform - hier am Bahnhof Feldkirch. <span class="copyright">hartinger</span>
Digitale Leitsysteme gehören zum Angebot von Visuform - hier am Bahnhof Feldkirch. hartinger

Unternehmen Visuform geht 2022 von leichtem Wachstum aus.

Die auf die Entwicklung, Produktion und Zustellung von analogen und digitalen Leit- und Orientierungssystemen sowie auf Werbetechnik spezialisierte Visuform GmbH berichtet über eine aktuell „gute und zufriedenstellende“ Geschäftsentwicklung. Wie der geschäftsführende Gesellschafter Mathias Zimmermann im wpa-Gespräch erklärte, gehe man für das Geschäftsjahr 2022 von einem leichten organischen Wachstum aus, wobei auch Preiserhöhungen zu dem erwarteten Umsatzplus beitragen würden. Eine konkrete Umsatzprognose wollte Zimmermann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeben. Im Geschäftsjahr 2021 kam Visuform inklusive der Schweizer Tochterfirma Litex auf ein Geschäftsvolumen von rund 16 Millionen Euro.

Vor allem das junge Geschäftsfeld ‚Digitale Beschriftungen“ ist ein Wachstumsmarkt mit viel Zukunftspotenzial.

Mathias Zimmermann, Visuforum

Durch das breite Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie das noch breitere Kundenspektrum mit Abnehmern in vielen Branchen von Handel und Industrie bis hin zum Gewerbe sei man gut für zukünftige Herausforderungen gerüstet. Vor allem das junge Geschäftsfeld „Digitale Beschriftungen“ sei ein Wachstumsmarkt mit viel Zukunftspotenzial.

Zurückhaltung

Befragt zu seiner Vorschau für 2023 sagte Zimmermann, dass man bei einzelnen Kunden in den vergangenen Wochen etwas Zurückhaltung bemerkt habe. Allerdings könne man das derzeit nicht generell beobachten. „Wie nachhaltig das ist, bleibt offen.“

Visuform ist seit Jahren auch in der Schweiz tätig. Mit der Übernahme der Litex AG in St. Gallen rückwirkend zum 1. Jänner 2021 erhöhte sich der Umsatzanteil der Eidgenossen auf rund 50 Prozent. Während in Vorarlberg insbesondere Industriekunden betreut werden, handle es sich in der Schweiz vornehmlich um Projektaufträge.

Wesentliche Unterschiede zwischen Vorarlberg und der Schweiz bei der aktuellen Nachfrage könne man bislang noch nicht feststellen. Augenscheinlich sei allerdings der von Beginn an deutlich entspanntere Umgang der Schweiz mit der Corona-Pandemie, so Zimmermann.

Neuer Firmensitz ab Februar 2023

Die Firmengruppe Visuform beschäftigt aktuell rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Gruppe gehört zu 70 Prozent der WD Beteiligungs GmbH des Unternehmers und Investors Werner Deuring, 30 Prozent der Anteile hält Mathias Zimmermann. In Dornbirn-Nord entsteht derzeit der neue Firmenstammsitz, der ab Februar 2023 bezogen werden soll.

Günther Bitschnau/wpa

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