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Zu Besuch bei Tante in Vorarlberg und Leihwagen nicht retourniert: Geldbuße

04.11.2026 • 09:48 Uhr
Zu Besuch bei Tante in Vorarlberg und Leihwagen nicht retourniert: Geldbuße
Weil er einen Leihwagen nicht termingerecht zurückbrachte, landete ein Mann aus Rumänien vor Rericht. Shutterstock, NEUE

37-jähriger Rumäne wegen des Verdachts der Veruntreuung vor dem Landesgericht Feldkirch – das geliehene Auto wurde zudem bei einem Unfall beschädigt.

Gemietet ist nicht gekauft. Diese Unterscheidung nahm ein 37-jähriger Rumäne offenbar nicht allzu genau. Im Mai brachte er einen Leihwagen der Marke VW Tayron jedenfalls nicht zum vereinbarten Termin zurück, sondern fuhr weiter damit herum. Schließlich wurde mit dem Auto auch noch ein Unfall verursacht. Am Steuer saß dabei laut Aussage des Angeklagten allerdings ein Unbekannter. Nun musste sich der Mann wegen Veruntreuung vor Gericht verantworten.

Der Angeklagte, der erst seit vier Monaten in Österreich lebt und eine Bar eröffnet hat, bekannte sich schuldig. Im Tatzeitraum habe er seine Tante besucht, sagte er auf Frage des Richters. Er habe das Auto zurückgeben wollen, den Termin aber immer wieder verschoben.

Dann kam es auch noch zu einem Unfall. Allerdings nicht mit ihm am Steuer, versicherte der 37-Jährige. Er selbst sei bis dahin der Einzige gewesen, der das Fahrzeug gelenkt habe. Allerdings habe er den Autoschlüssel im Wagen liegen lassen. Ein Unbekannter sei daraufhin mit dem VW davongefahren und habe einen Unfall verursacht, behauptet er.

Richter Dietmar Nußbaumer bot dem Angeklagten schließlich eine Diversion gegen Zahlung einer Geldbuße von 2.000 Euro an. Sowohl der Rumäne als auch Staatsanwalt Richard Gschwenter stimmten zu. Bezahlt der 37-Jährige den Betrag innerhalb von 14 Tagen, wird das Strafverfahren eingestellt. Dass die Zahlung rechtzeitig erfolgen werde, versicherte schließlich eine Frau, die den Prozess als Zuschauerin verfolgte.