Neujahrskonzert der Philharmoniker ehrt Josef Strauss

Wenn am 1. Jänner 2027 der Neujahrskonzert-Debütant Tugan Sokhiev den Taktstock heben wird, um die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal des Musikvereins zu führen, wird nicht zuletzt des 200. Geburtstags des Walzerkönig-Bruders Josef Strauss gedacht. Fünf Werke aus der Feder des am 20. August 1827 geborenen Komponisten finden sich im Programm, das die Wiener Philharmoniker am Donnerstag enthüllten.
Der 49-jährige Russe Sokhiev wird darüber hinaus auch vier Stücke dirigieren, die bis dato noch nie zu Neujahrskonzert-Ehren gekommen sind. Neben “Saat und Ernte” von Eduard Strauss oder “Storchschnäbel” von Philipp Fahrbach (junior) zählt dazu auch ein Werk der französischen Komponistin Cécile Chaminade (1857-1944).
Chormädchen auch wieder mit an Bord
Bereits zum zweiten Mal im Trubel des 1. Jänner mit von der Partie sind indes die Wiener Chormädchen, die heuer bei zwei Stücken ihren Einsatz haben. Die Balletteinlagen bewegen sich heuer zwischen Badespaß und Forscherdrang. Elf Mitglieder des Staatsballetts tanzen dazu bei den beiden Johann-Strauss-Werken “Schatz-Walzer” und der “Sofien-Quadrille” in der Akademie der Wissenschaften und dem historischen Amalienbad in Wien-Favoriten.
Zu sehen sind die beiden Tanzerzählungen dann traditionell im Rahmen der ORF-Übertragung des musikalischen Megaereignisses. Um 11.15 Uhr beginnt die Ausstrahlung des Konzerts der Wiener Philharmoniker aus dem Goldenen Saal des Musikvereins in ORF 2.
Das Programm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker am 1. Jänner 2027: