Überraschung im Cupfinale: Bregenz trifft auf Schwaz

06.05.2022 • 22:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz gegen Schwaz lautet die etwas überraschende Paarung im Finale des Handball-Cups. Am Freitag setzte sich erst Bregenz im Ländle-Derby gegen Final-Four-Gastgeber und Meister Hard mit 33:29 (16:14) durch, danach fegte Schwaz Rekordtitelträger Fivers mit 35:29 (18:12) vom Parkett. Für die beiden Sieger hatte die Meisterschaft in der vergangenen Woche mit dem Viertelfinal-Aus geendet, vor dem Finale am Samstag (20.25 Uhr/live ORF Sport +) lebt nun die Titelchance weiter.

Schwaz zeigte von Beginn an, warum Spielertrainer Gerald Zeiner von “einer realistischen Chance” gegen die Fivers gesprochen hatte. Angeführt vom 33-jährigen vielfachen ÖHB-Teamakteur, der nach Saisonende seine aktive Karriere beenden wird, überrollten die “Adler” den Gegner förmlich und lagen nach rund einer Viertelstunde 12:6 in Führung. Davon sollten sich die achtfachen Cupsieger aus Wien, die auch den Liga-Grunddurchgang gewonnen hatten, nicht mehr erholen. Ein auf fünf Tore verkürzter Rückstand zu Beginn der Schlussphase (25:30/54.) war das Höchste der Gefühle.

Ähnlich wie Schwaz, das im Liga-Viertelfinale gegen Hard den Kürzeren gezogen hatte, zeigte sich auch Bregenz nach dem bitteren Aus gegen Linz mental bestens erholt. Hard kam nach 4:0-Führung von Bregenz erst nach sieben Minuten zum Premierentreffer und lag nach 13 Minuten sogar 2:7 in Rückstand. Hard arbeitete sich aber auf 5:7 heran, glich schließlich zum 11:11 (24.) aus. Eine Führung sollte sich für die “Roten Teufel” aber im gesamten Spiel nicht mehr ausgehen. Bregenz behielt auch in einem hart umkämpften Finish die Nerven. Hard, bei dem Karolis Antanavicius nach einem Foul Rot sah (54.), kam nur noch einmal auf 27:29 (57.) heran.

Sowohl die Fivers wie auch Hard können sich damit voll auf die Liga konzentrieren. Die Margaretner bekommen es im Halbfinale ab 14. Mai mit UHK Krems zu tun, Hard mit dem HC Linz.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.