USA und Frankreich haben Idee von Demokratie verbreitet

21.09.2026 • 08:52 Uhr
USA und Frankreich haben Idee von Demokratie verbreitet

Die erste moderne Demokratie ist am 4. Juli 1776 in Nord-Amerika entstanden. Damals haben 13 Kolonien die Unabhängigkeit von Großbritannien erklärt. Aus diesen Kolonien sind dann die USA entstanden. Eine Kolonie ist ein Gebiet weit weg von dem Land, das über die Kolonie herrscht. In den 13 Kolonien gab es auch eine Unabhängigkeits-Erklärung. In dieser Erklärung hat man auch zum ersten Mal allgemeine Menschenrechte genannt.

Diese Menschenrechte hat allen Menschen das Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum gegeben. Das hat im täglichen Leben allerdings nur für freie weiße Männer gegolten. Frauen, Sklaven und die einheimische Bevölkerung hatten diese Rechte meistens nicht. 1787 hat man dann eine Verfassung geschrieben. In einer Verfassung stehen die wichtigsten Gesetze eines Staates. Das meiste davon gilt in den USA noch immer.

Fast zur gleichen Zeit hat in Frankreich die berühmte französische Revolution begonnen. Die Menschen sind unzufrieden mit König Ludwig dem 16. gewesen. Bürger und Bauern gründeten im Jahr 1789 die National-Versammlung. Sie beschlossen eine Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Wichtig waren die Begriffe Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

Immer mehr Menschen in Frankreich wollten ein Ende der Monarchie. In einer Monarchie regiert ein König oder ein Kaiser. 1793 wurden Ludwig der 16. und seine Frau sogar getötet. 1804 ist dann Napoleon Bonaparte an die Macht gekommen. Er führte Kriege in ganz Europa. Viele Menschen in Europa erhofften sich von Napoleon Verbesserungen. Damit hat sich auch die Idee von Demokratie und Freiheit immer weiter verbreitet.