Zwei Millionen feiern in Madrid den WM-Titel Spaniens

Den WM-Titel der spanischen Fußball-Nationalelf haben nach offiziellen Angaben rund zwei Millionen Menschen auf den Straßen Madrids gefeiert. Das wären mehr als beim Besuch von Papst Leo dem IV. im Juni. Bei der Parade im offenen Bus durch das Zentrum der Metropole jubelten die begeisterten Menschen den frisch gekrönten Weltmeistern um Rodri und Jungstar Lamine Yamal zu. Teamchef Luis de la Fuente hatte eine klare Botschaft: “Gemeinsam sind wir stärker”, rief er den Fans zu.
“Ich schwebe buchstäblich auf Wolke sieben”, sagte Ferran Torres, der Schütze des 1:0-Siegtores im Finale gegen Argentinien, kurz vor Beginn des Korsos. Die Spieler tanzten, sangen und stellten immer wieder den gewonnenen WM-Pokal zur Schau. Allein am Cibeles-Platz, wo der Höhepunkt der Riesenparty war, warteten nach Schätzung der Hauptstadt-Behörden rund 120.000 Menschen – meist in roten Hemden – auf den Bus mit “La furia roja” (der roten Furie), wie die spanische Auswahl genannt wird.
Nacheinander betraten dort die 26 Spieler des Nationalteams die Bühne, tanzten, umarmten sich, winkten der Menge zu und reckten den WM-Pokal in die Höhe. Nach ihrer Rückkehr aus den USA am frühen Nachmittag waren die Mitglieder der spanischen Auswahl zunächst von König Felipe VI., seiner Frau, Königin Letizia, sowie ihren beiden Töchtern, der Prinzessin Leonor und der Infantin Sofía, empfangen worden. Anschließend hatte die Mannschaft Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Höflichkeitsbesuch abgestattet.