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Der Traum vom Sieg beim Hallenmasters ist erfüllt

06.01.2026 • 18:22 Uhr
Der Traum vom Sieg beim Hallenmasters ist erfüllt
Im Endspiel zwischen Wolfurt und Lochau ging’s zur Sache. Stiplovsek

Bei der 28. Auflage des Hallenmasters fällt die Entscheidung im Endspiel erst in der Verlängerung.

Das Wolfurter Hallenmasters hat ein neues Siegergesicht! Hausherr FC Wolfurt kann zum ersten Mal den Pott in die Höhe stemmen und verhindert mit einem 3:2-Overtime-Erfolg den Premierensieg des SV Lochau, der auch bei seiner neunten Finalteilnahme nicht am obersten Treppchen stand und den Traum vom ersten Hallenmasters-Sieg ein Mal mehr verschieben muss.
Beide Mannschaften lieferten vor ihrem Einzug ins Endspiel einen souveränen Auftritt ab. Die Lochauer schossen trotz eines 0:1-Rückstandes die Nenzinger mit 5:1 vom Parkett. Und die Wolfurter gaben sich mit einem klaren 3:0 gegen die Dornbirner Rothosen keine Blöße.

Favorit FCD nur Vierter
Im Spiel um Platz sieben behielten die Youngsters der Akademie Vorarlberg gegen die Schwarzenberger, die von den Oldies Christoph Fleisch (Anm.: 42 Jahre alt) und Sercan Altuntas angeführt wurden, mit 6:2 die Oberhand. Den fünften Rang holte sich der TSV Altenstadt, der im internen Landesliga-Duell den FC Höchst mit 4:1 besiegte. Im Aufeinandertreffen um den dritten Stockerl-Platz standen sich Geheimfavorit Nenzing und Favorit Dornbirn gegenüber. Mit einem 4:3 nach Verlängerung setzten sich die Nenzinger knapp durch.
Im Spiel um den begehrten Turniersieg legten die Lochauer durch Goalgetter Mete Dastan zwar schnell vor, doch die Wolfurter landeten kurz darauf einen Doppelschlag. Samba-Kicker Kauan Galhardo und Niklas Kienreich zeigten sich verantwortlich. Melih Erdogan sorgte schließlich mit dem 2:2 für eine Verlängerung, die allerdings nur 39 Sekunden dauerte. Denn Wolfurt-Keeper Robin Fink fasste sich aus der Distanz ein Herz und ließ mit dem 3:2 die Halle des Gastgebers beben.

Der Traum vom Sieg beim Hallenmasters ist erfüllt
Dramatik pur im Endspiel zwischen Lochau und Wolfurt. Stiplovsek

Mustergültige Arbeit
Dem gebührt wie immer ein Pauschallob für den reibungslosen Ablauf des Bandenzaubers, an dem dieses Mal insgesamt 88 Teams teilnahmen. Der Ansturm der Fans wurde in jeder Hinsicht mustergültig gemeistert und zudem verlief das Turnier ohne gröbere Verletzungen. Der 29. Auflage des Hallenmasters steht also nichts im Wege.