Vorarlberg

A14-Baustelle bei Rankweil: Überpünktlich trotz Hitzesommer

04.09.2026 • 08:00 Uhr
A14-Baustelle bei Rankweil: Überpünktlich trotz Hitzesommer
Für Helmut Ceric und seine Kollegen geht es in die Schlussetappe: Im Oktober soll der A14-Parkplatz bei Rankweil in Fahrtrichtung Tirol eröffnet werden. Stiplovsek (3)

Polier Helmut Ceric (58) koordiniert den Neubau des A14-Parkplatzes bei Rankweil. Die Arbeiten liegen vor dem Zeitplan.

Warum wird der Parkplatz neu gebaut?
Helmut Ceric: Weil die Einrichtungen nicht mehr auf dem Stand der Technik sind. Außerdem kommen zusätzliche Abstellflächen hinzu, denn der Lkw-Verkehr nimmt immer mehr zu. Dadurch werden am Wochenende die umliegenden Gemeinden entlastet. Sonst parken die Lkw dort, wo sie nicht erwünscht sind.

Welche Arbeiten werden hier durchgeführt?
Ceric: Erledigt sind die Betonflächen für die Lkw-Parkplätze, die Planie für die Asphaltierungsarbeiten und die Randsteine. Zudem stellen wir von Nägele Bau die Beleuchtung, die Humusierung und die Böschungen mit den Retentionsmulden fertig. Nebenbei läuft auch die Erneuerung der Sanitäranlagen, wo Subunternehmer in unserem Auftrag dran sind.

A14-Baustelle bei Rankweil: Überpünktlich trotz Hitzesommer
Das neue Sanitärhäuschen auf dem Parkplatz enthält Duschen und WC-Anlagen.

Welche Aufgaben haben Sie als Polier?
Ceric: Ich kümmere mich um den Ablauf der Baustelle – darum, dass genügend Material vor Ort ist und die Pläne, die ich von der Bauleitung bekomme, termingerecht und ordentlich umgesetzt werden.

Wann ist die Fertigstellung geplant?
Ceric: Eigentlich sollte der Parkplatz Ende Oktober eröffnet werden, aber wir sind überpünktlich im Zeitplan. Wahrscheinlich sind wir aber schon Anfang Oktober fertig. Das schöne Wetter im Hochsommer war auf jeden Fall vorteilhaft für die Baustelle.

A14-Baustelle bei Rankweil: Überpünktlich trotz Hitzesommer
An den heißen Sommertagen mussten die Arbeitsabläufe angepasst werden, auf den Zeitrahmen wirkte sich das Wetter jedoch positiv aus.

Hat sich der Hitzesommer nachteilig auf die Arbeiten ausgewirkt?
Ceric: Ich kann mich nicht beklagen, mir macht das heiße Wetter nichts aus. Man muss aber schon sagen, es war schon sehr warm – vormittags war die Leistung auf der Baustelle gut, nachmittags nur halb so gut (lacht). Der Nachteil ist, dass man die Betonierarbeiten in die Morgen- oder Abendstunden verlegen muss.

An welchen anderen Projekten waren Sie bereits beteiligt?
Ceric: Ich war bei der Brückensanierung an der A14 bei Klaus dabei. Ansonsten hatten wir noch nicht viele Aufträge an der Autobahn. An den Arbeiten an der Sägerbrücke Dornbirn waren wir federführend beteiligt und auch Hochbehälter und Stützmauern sanieren wir – im Prinzip machen wir alles, was oberirdisch ist und mit Verkehr zu tun hat.

(NEUE Vorarlberger Tageszeitung)