KI-Event: „Der ‚Aha-Moment‘ des Jahres!”

Künstliche Intelligenz, einfach erklärt und in amüsantem Abendformat: Marco Moosbrugger, Marco Esposito und Lukas Wagner rücken das Thema bei „ahead x vorarlberg by VOL.AT“ in den Fokus: Vergünstigte Tickets mit der NEUE am Sonntag!
NEUE am Sonntag: Wie lautet Ihr Resümee der damaligen, von der NEUE am Sonntag präsentierten, ahead-Veranstaltung in der Kulturbühne am Bach?
Marco Moosbrugger: Ich bin immer noch beeindruckt, dass so viele Menschen aus allen Altersklassen und Berufsgruppen zur ersten Ausgabe erschienen sind. Für mich war es der Beweis, dass unterhaltsame Bildungsformate in unserer schnelllebigen Zeit immer mehr an Wert gewinnen.
Marco Esposito: Über 250 Personen an einem Freitagabend in Götzis: Dass das Publikum dann wirklich bis zur letzten Frage dageblieben ist und im Anschluss noch weiterdiskutiert hat, war für mich das beste Feedback. Götzis hat gezeigt, dass der Bedarf riesig ist und zwar quer durch alle Altersgruppen.
Lukas Wagner: Es war ein Weckruf. Wir haben in der Kulturbühne am Bach gemerkt: Die Menschen in Vorarlberg haben keine Lust mehr auf abstrakte Zukunftsängste; sie wollen Antworten. Das Resümee war für mich klar: Wir müssen raus aus der Theorie und rein ins Tun. Die Energie im Saal hat gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben.
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NEUE am Sonntag: Wie verlief die Interaktion mit dem Publikum?
Moosbrugger: Mein persönliches Highlight war eindeutig die offene Diskussionsrunde. Nicht nur, dass so viele Fragen gestellt wurden, sondern dass wir in einem Raum mit über 250 Personen nicht einmal ein Mikrofon gebraucht haben, weil alle gespannt den Antworten lauschten, war einfach beeindruckend.
Esposito: Die Vielfalt im Saal. Vom Lehrling bis zum Pensionisten, vom IT-Profi bis zur Vereinsobfrau. Die Fragen nach der Show waren dementsprechend breit gefächert. Das zeigt: KI ist kein Nischenthema mehr, es ist wirklich in der breiten Masse angekommen. Die Menschen spüren, dass sich etwas verändert, und wollen verstehen, was das für sie konkret bedeutet.
Wagner: Das Überraschendste war die Erleichterung in den Gesichtern. Viele kamen mit dem Gefühl, von der KI-Welle überrollt zu werden. In den Gesprächen wurde aber klar: Sobald du verstehst, wie du das Steuer selbst in die Hand nimmst, wandelt sich diese Angst in einen Gestaltungswillen um. Die Leute wollen nicht wissen, was die KI theoretisch kann, sondern wie sie ihnen morgen früh konkret eine Stunde Arbeit erspart, welche Chancen sie ermöglicht und wie man sie sinnvoll nutzen kann.

NEUE am Sonntag: Jetzt folgen weitere Veranstaltungen und ein Workshop. Worauf darf sich das Publikum freuen?
Moosbrugger: Wir haben die eingesendeten und gestellten Fragen aufgenommen, um in den neuen Shows konkret die Inhalte aufzugreifen, welche das Publikum beschäftigten. Mit dem neuen Workshop-Format bieten wir hier auch die Möglichkeit, anschließend direkt in die Praxis einzutauchen und die Anwendung dieser neuen Chancen zu erlernen.
Esposito: Wir gehen noch stärker auf die Fragen ein, die das Publikum beim letzten Mal am meisten beschäftigt haben. Wer im November nicht dabei war, bekommt jetzt die Chance an vier unterschiedlichen Standorten.
Wagner: Auf den ‚Aha-Moment‘ ihres Jahres (lacht). Wir zeigen live auf der Bühne Dinge, die gestern noch wie Zauberei gewirkt hätten. Bei den Abenden bekommt jeder Gast ein Upgrade für sein digitales Mindset. Und im Workshop gehen wir ans Eingemachte: Da wird nicht nur geredet, da wird aktiv gearbeitet. Wer beim Workshop teilnimmt, der hat KI nicht nur gesehen, sondern der kann sich sicher sein, sie in weiten Teilen auch tatsächlich verstanden zu haben.

NEUE am Sonntag: Herr Moosbrugger, Sie kümmern sich in Ihrem Vortrag um das Thema Automatisierung. Inwiefern bestehen hier Chancen und Risiken beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz?
Moosbrugger: Hauptberuflich begleite ich Unternehmen dabei, ihre Abläufe und Prozesse nachhaltig effizienter zu gestalten. Viele Automationspotenziale kommen dabei auch völlig ohne künstliche Intelligenz aus. Was sich hier durch KI aber ändert, ist, dass wir nun auch Prozesse und Arbeitsschritte automatisieren können, für die es in der Vergangenheit keine Möglichkeiten gab. Viele unterschätzen hierbei aber wichtige Faktoren wie Datenschutz und vorhandene Datenqualität.
NEUE am Sonntag: Herr Esposito, Sie widmen sich dem Thema Bildung. Worauf müssen Kinder und Jugendliche, aber auch der Lehrkörper achten, wenn es darum geht, KI sinnvoll im Unterricht einzusetzen?
Esposito: Hier gilt das Prinzip: „Use it or lose it“. Wenn Schüler das Denken komplett an die KI auslagern, erhalten wir zwar ein tolles Ergebnis, aber der Lernprozess findet nicht statt. Wer nie lernt, einen komplexen Gedanken selbst zu durchdringen, wird diese Fähigkeit nicht aufbauen. Schule ist ein Schutzraum zum Lernen und wir müssen Schülern beibringen, die KI als Sparringspartner zu nutzen, aber den Kernprozess des Denkens selbst zu übernehmen. Lehrkräfte müssen diese Kompetenz vorleben. Wir können von Schülern keinen kritischen Umgang erwarten, wenn wir selbst die Mechanismen nicht verstehen.

NEUE am Sonntag: Wie lässt sich prüfen, ob Schüler und Schülerinnen KI nicht zum Schummeln verwenden?
Esposito: Erkennungssoftware bringt aktuell nicht viel, das Katz-und-Maus-Spiel ist technologisch nicht zu gewinnen. Ich glaube, der bessere Weg ist Transparenz. Es ist okay, KI zu nutzen, solange offengelegt wird, wie sie genutzt wurde. Und dann muss die Reflexion über die eigene KI-Nutzung Teil der Aufgabe werden. Die beste Erkennungssoftware ist immer noch das Gespräch. Ein Schüler darf KI nutzen, aber er muss erklären können, was in seinem Text steht. Die Haftung für das Ergebnis bleibt zu 100 Prozent beim Menschen.
NEUE am Sonntag: Herr Wagner, Sie widmen sich dem besonders heftig diskutierten Thema, inwiefern KI der Kunst-, Kultur- und Kreativbranche die Butter vom Brot nimmt. Wie stehen Sie zum Einsatz von KI, wenn es um Urheberrecht oder Generierung von Text, Musik oder Grafiken geht?
Wagner: Die KI nimmt nicht dem Künstler die Butter vom Brot, sondern demjenigen, der sich weigert, das neue Werkzeug zu erlernen. Im Gegenteil: Wer die KI beherrscht und versteht, der hat neben dem Brot auch noch einen unbegrenzten Vorrat an Nutella übrig. Aber ja, das Urheberrecht ist ein riesiges Thema, das wir kritisch diskutieren müssen. Und trotzdem stehe ich dazu: KI ist der neue Pinsel. Wer ihn nutzt, wird Dinge erschaffen, die früher unmöglich waren. Ich zeige beim Event, wie man seine kreative Stimme schützt und gleichzeitig die unglaubliche Power der KI nutzt, um produktiver zu sein, als je zuvor.

NEUE am Sonntag: An wen richten sich die Folgeveranstaltungen, wer sollte sich die Events nicht entgehen lassen?
Moosbrugger: Die Shows richten sich bewusst an Senioren, Eltern, Pädagogen und alle Personen in Vorarlberg, die bisher keinen Raum hatten, ihre Fragen und Bedenken zu diesem Thema zu stellen. Ob kritisch oder begeistert – wir freuen uns auf neue Perspektiven!
Esposito: An alle, die das Gefühl haben, dass KI irgendwie wichtig ist, aber noch nicht genau wissen, wo sie anfangen sollen. Eltern, Unternehmerinnen und Unternehmer, Lehrkräfte, Vereinsfunktionäre, Neugierige. Wir haben den Abend bewusst so gestaltet, dass man kein Vorwissen braucht, aber auch als Fortgeschrittener etwas mitnimmt.
Wagner: An alle, die nicht wollen, dass die Zukunft ohne sie stattfindet. Egal, ob du ein kleines Unternehmen führst, im Büro arbeitest oder einfach nur verstehen willst, was deine Enkel da eigentlich machen. Wenn du das Internet verpasst hast, konntest du das nachholen. Wenn du KI verpasst, wird der Abstand zu groß sein. Und weil so viele Menschen Fragen haben zu den Themen, lassen wir auch niemanden allein und beantworten wirklich alles, entweder beim Event selbst, oder im Anschluss auf der Webseite. Diese Events sind für alle Macher und Neugierigen in Vorarlberg, für alle, die sich von der KI nicht beherrschen lassen möchten, sondern lernen wollen, sie selbst zu steuern und mitzugestalten.

Zu den Personen
Marco Moosbrugger: Geschäftsführer AI Development und Dozent für das Land Vorarlberg am Digital Campus Vorarlberg. Spezialisiert auf KI-unterstützte Automatisierung bei Unternehmen.
Marco Esposito ist selbstständiger Trainer und Dozent an der FH Vorarlberg mit Schwerpunkt auf generativer/agentischer KI und digitaler Transformation.
Lukas Wagner: Unternehmer, TEDx-Speaker-Coach und Träger des Förderpreises für Kunst und Kultur. Initiator der Eventreihe „ahead“.

ahead x vorarlberg by VOL.AT
Nach der fast ausverkauften Premiere geht Vorarlbergs größte KI-Show mit der NEUE am Sonntag als Partner in die nächste Runde:
Bludenz am 7. März in der Remise Bludenz
Feldkirch am 9. März in der AK Feldkirch
Götzis am 10. März in der Kulturbühne Ambach
Hard am 12. März im Kultursaal Spannrahmen
Mit dem Code „NEUE30“ erhalten Sie die Tickets ermäßigt um 30 statt 49 Euro! Infos und Buchung unter https://ahead.at.
(NEUE am Sonntag)