Nach Schließung: Traditionslokal Hofsteiger vor Wiedereröffnung

Nur wenige Wochen nach der Schließung gibt es für das Restaurant Hofsteiger in Schwarzach eine neue Perspektive. Mit Familie Bllaca übernimmt ein erfahrener Gastronomiebetrieb den Standort.
Vor einem Monat wurde es offiziell: Das Restaurant Hofsteiger in Schwarzach muss schließen. Nur ein Jahr nachdem die neuen Pächter das Lokal übernommen hatten, mussten sie es aufgrund von Personalmangel wieder schließen. Gastronom Alexander Göschl, damaliger Wirt des Hofsteigers, erklärte im Februar gegenüber der VN: „Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Wir haben gewusst, dass es viel Arbeit ist, und wir haben wirklich viel Energie hineingesteckt, aber du findest einfach nicht mehr die Leute, die so denken und arbeiten wie du und die Verantwortung übernehmen.“

Nur wenige Wochen später sollen sich die Türen des Hofsteigers jedoch wieder öffnen. Familie Bllaca, die seit über 20 Jahren Erfahrung in der Vorarlberger Gastronomie hat, übernimmt als neue Pächter den Standort.

„Wir wurden durch einen Bekannten darauf aufmerksam gemacht, dass das Restaurant zu übernehmen ist. Da wir als Familienbetrieb schon länger auf der Suche nach einer passenden Möglichkeit für einen weiteren Standort waren, haben wir uns näher damit beschäftigt und uns schließlich entschieden, den Hofsteiger zu übernehmen. Unsere Familie ist seit vielen Jahren in der Gastronomie tätig. Die Pizzeria Paolo & Andrea in Dornbirn führen wir seit April 2003 und das Restaurant Paolo & Antonio seit November 2012“, erzählt Antonio Bllaca der „NEUE“.

Bereits am 30. März sollen sich die Türen des Traditionslokals wieder für Gäste öffnen. Worauf dürfen sich die Besucher bei den neuen Pächtern freuen? „Unser Plan ist es, das Restaurant als Familienbetrieb zu führen, mit viel persönlichem Einsatz und Liebe zur Gastronomie. Qualität und gemütliches Ambiente sollen erhalten bleiben, gleichzeitig möchten wir neue Ideen einbringen. Die Speisekarte wird sich teilweise an unserem Restaurant Paolo & Antonio orientieren. Es wird aber auch eigene Gerichte und neue Spezialitäten geben, die speziell für den Hofsteiger geplant sind“, sagt Bllaca.