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Testungen und Gewaltverbot

04.06.2020 • 05:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Gewaltverbotskampagne des Landes soll fortgesetzt werden.                                                        <span class="copyright">vlk</span>
Die Gewaltverbotskampagne des Landes soll fortgesetzt werden. vlk

Corona und Kinder im Sozialausschuss.

Das Coronavirus war gestern auch Inhalt von zwei Anträgen der Neos im Sozialpolitischen Ausschuss. Der erste beinhaltete die Forderung nach einer „effektiven Teststrategie für Covid-19-Infektionen“. „Unser Vorschlag für Testungen im Umfeld von Positiv-Getesteten wird nun endlich unterstützt“, gab Landtagsabgeordneter Johannes Gasser anschließend bekannt. Es wurde eine gemeinsame Ausschussvorlage erarbeitet, in der die Neos-Punkte eingeflossen sind und die einstimmig angenommen wurde, erläuterte Ausschussvorsitzende Sandra Schoch (Grüne). Für den zweiten Neos-Antrag, der sich mit „Erfahrungen aus der Coronakrise für bessere Gesundheitsversorgung“ befasste, gab es einen ÖVP-Grüne-Abänderungsantrag, der auch einstimmig angenommen wurde, so Schoch.
Zuvor hatte Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch den Tätigkeitsbericht 2019 vorgelegt. Dabei ersuchte er, die Gewaltverbotskampagne des Landes fortzusetzen. Das sei laut Schoch von allen befürwortet worden, allerdings sei noch nicht klar, ob es ein Budget dafür gebe, da aufgrund der Corona-Krise jeder Posten genau angeschaut werde. Abschließend gab es von Vertretern von Ärztekammer und Krankenkasse noch Informationen zu den Primärversorgungszentren. In Bludenz sowie im Bregenzerwald und im Kleinwalsertal könne man sich derartige Einheiten vorstellen, sagte Schoch, „aber das Ganze ist hochkomplex“.