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58 Einbruchsdiebstähle in einer Nacht

01.01.2021 • 18:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Symbolbild/Shutterstock

OLG-Berufungsrichter bestätigten Haftstrafe für vorbestraften Rumänen.

In einer einzigen Nacht im September 2019 hat der geständige Angeklagte zusammen mit Komplizen in Wohnanlagen in Feldkirch und Dornbirn 58 Einbrüche in Tiefgaragen und Kellerabteile begangen. Davon blieb es bei 41 Taten beim Versuch. Bei 17 Einbruchsdiebstählen wurden nach den gerichtlichen Feststellungen Waren im Wert von 83.600 Euro gestohlen, darunter vor allem Fahrräder und Skiausrüstung.
Dafür wurde der mit einschlägigen Vorstrafen in Deutschland und Rumänien belastete Angeklagte rechtskräftig zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Das Innsbrucker Oberlandesgericht (OLG) bestätigte nun die vom Landesgericht Feldkirch im September 2019 verhängte Strafe. Bei der Berufungsverhandlung wurde der Strafberufung des Angeklagten keine Folge gegeben. Das teilte auf Anfrage OLG-Sprecher Wigbert Zimmermann mit. Das OLG habe das Urteil als Zusatzstrafe zu einer Verurteilung an einem deutschen Amtsgericht gewertet, merkte der Gerichtssprecher an.
Seinen Anteil von 4300 Euro aus dem Verkauf der Diebesbeute hat der 23-jährige Rumäne dem Staat Österreich als sogenannten Verfallsbetrag zu bezahlen. Der Schuldspruch erfolgte wegen schweren gewerbsmäßigen Diebstahls durch Einbruch. Der Strafrahmen betrug sechs Monate bis fünf Jahre Haft.

Komplize genannt

Der Rumäne hat einen wesentlichen Beitrag zur Wahrheitsfindung geleistet. „Er wendete sich selbst per E-Mail an die Polizeiinspektion Feldkirch und erklärte, Angaben zu Straftaten in Österreich machen zu wollen“, heißt es dazu in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Feldkirch. Der 23-Jährige nannte auch den Namen eines Komplizen.
Der Tatverdächtige, der strafrechtlich abgesondert verfolgt wird, wurde im September 2019 am Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden kontrolliert. In seinem Fahrzeug wurden 14 Fahrräder sichergestellt, die aus Einbrüchen stammen sollen.

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