Klare Kommunikation, transparente Veränderungen

Interimmanager Alexander Muxel holt zu Veränderungen alle ins Boot.
Die Gretchenfrage des Interimmanagers Alexander Muxel lautet: „Wie würdest du entscheiden?“ Mit dieser Frage holt er Geschäftsführer wie Mitarbeitende eines Unternehmens im Veränderungsprozess gleichermaßen in Teilhabe und in Verantwortung. Ausschlaggebend bei der Zusammenarbeit ist für ihn das Vertrauen der Beteiligten. Auf dieser Basis arbeiten alle am selben Ziel: anspruchsvolle Führungs- und Veränderungsaufgaben zu meistern.
Zu Sitzungen werden alle aus der Geschäftsleitung gebeten, sich gründlich vorzubereiten: Wo soll die Reise hingehen, was hat Priorität? Angestrebt wird nicht, dass sich die Geschäftsleitung einstimmig für bestimmte Maßnahmen ausspricht. Es geht vielmehr darum, eine Mehrheit für den angestrebten Kurs zu finden und ihn mit Verbindlichkeit und einer gewissen inneren Haltung, ebenso wie mit Menschlichkeit zu verfolgen: Auch die Ideen der Geschäftsleitung werden auf Sinnhaftigkeit fürs Gesamtziel überprüft und transparent geteilt. Regelmäßig schaut Muxel, wie gut die Entwicklung der vereinbarten Maßnahmen vorangeht. Der Executive Business Mentor arbeitet dazu mit den Menschen, hört zu, reflektiert, bringt auf den Punkt, motiviert, netzwerkt, delegiert, strukturiert, verschlankt, besetzt Stellen. Die Umsetzung der gemeinsamen Ideen erfolgt ab dem ersten Tag, daher stellen sich Veränderungen und Erfolge recht schnell ein.

Netzwerken mit Handschlagqualität
Was das Netzwerken auf beiden Seiten des Rheins angeht, macht ihm so schnell niemand was vor. Er weiß, was er kann: sich schnell in die unterschiedlichsten Gebiete einarbeiten – ob es nun um ein Landesmuseum oder um einen mittelständischen Zulieferer der Automobilindustrie geht -, er kann Strukturen und Probleme rasch erfassen, und er kann Menschen das Gefühl von Verlässlichkeit und Handschlagqualität vermitteln. Dabei verliert er seinen Auftrag keine Sekunde aus den Augen. Er weiß, wofür er engagiert wurde, und das bedeutet in der Regel einen Spagat zwischen den Interessen des Chefs und denen seiner Mitarbeitenden. Häufig wurde die Geschäftsführung entlassen, bevor Muxel engagiert wird, sodass Motivation und Vertrauen der Angestellten am Boden sind. Wenn Muxel dann auch noch von den Eigentümern oder dem Stiftungsrat engagiert wurde, schlägt ihm nicht selten erst mal eine Ablehnung entgegen, die er in den folgenden Wochen mit Offenheit und umgekehrtem Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeitenden abzubauen versteht. Wenn ihm jemand etwas im Vertrauen sagt, sagt er es seinen Auftraggebern nicht brühwarm weiter. Das gilt für alle seine Arbeitsfelder: Sei es, dass er interimistisch eine Geschäftsleitung übernimmt, sei es, dass er Geschäftsführern beratend zur Seite steht. Hier ist er oft bereits seit Jahren Sparringpartner, und seine menschlichen Qualitäten als Vermittler und Motivator mit Werten sowie seine fachliche Expertise in den Bereichen Führung und Markt sind häufig gefragt.
Führung in schwierigen Situationen
Muxel arbeitet für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Angestellten, denen anspruchsvolle Veränderungs- und/oder Führungsaufgaben bevorstehen. „Ich bin kein knallharter Turn-Around-Typ, mir geht es darum, alle Beteiligten mit ihren Frustrationen, ihrer Unsicherheit, aber auch ihren Veränderungsideen abzuholen.“ Das bedeutet für ihn konkret, dass er manchmal Anrufe am Feierabend oder im Urlaub bekommt, weil Probleme sich nun mal nicht an die üblichen Arbeitszeiten halten. Dann ist Muxel da, analysiert das Problem und entwickelt Lösungen, die auf der Mitarbeit anderer fußen, was aber andererseits die Chance bedeutet, dass diese anderen sich einbringen können. „Die Wirkung einer Gehaltserhöhung verpufft schnell. Das Gefühl, im Veränderungsprozess der Firma, wo ich arbeite, mitgenommen zu werden und mich entwickeln zu können, sorgt dafür, dass ich gerne und mit Elan für diese Firma arbeite“, lautet seine Erfahrung.
15 Jahre Selbständigkeit haben Muxel Zeit gegeben, an seiner Expertise so zu feilen, dass er seine Nische perfekt besetzt. In Innsbruck hat er BWL, in Belgien International Marketing studiert. In einer Bank war er Firmenkundenbetreuer, dann arbeitete er bei einem Schweizer Industrieunternehmen. Als der Chef ausfiel, leitete er die Firma interimistisch für sechs Monate. Inzwischen bleibt er bei einer Firma im Akutfall sechs bis 18 Monate. Elf Monate waren es an der Spitze des Liechtensteinischen Landesmuseums. „Ich bin kein Archäologe, aber ich habe Ruhe und Vertrauen ins Haus gebracht.“ Er merkte, dass ihm diese Art Arbeit lag – also machte er sich als Interimmanager selbständig. Als Executive Mentor hilft er Geschäftsführern strategisch und auch operativ über einen längeren Zeitraum. Gerne möchte er auch in Vorarlberg noch stärker als Experte für KMU-Sparringpartner auf Geschäftsleitungsebene und als Interimmanager wahrgenommen werden. Und wie lädt er seine eigenen Batterien wieder auf? „Für eine schweizerische Hilfsorganisation bin ich jedes Jahr vier Wochen in Nepal, Usbekistan oder Vietnam und sorge als Mastertrainer dafür, dass die Menschen vor Ort Unternehmen gründen oder optimieren, damit Arbeitsplätze, Wohlstand und Bildung generieren können.“ Alexander Muxels leuchtende Augen sind allzu verständlich.
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Alexander Muxel Consulting e.U.
Rankweil
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