Das sagen die Voralberger zur Teuerung

NEUE-Umfrage im Messepark Dornbirn.
Michael Werth (78), Bregenz:
Früher habe ich als Autoverkäufer gearbeitet und schon einmal eine Inflation erlebt. Die Spritpreise sind deutlich gestiegen. Ich selbst bin nicht betroffen, weil ich nicht mehr Auto fahre.

Bernd Kübler (50), Bregenz:
Da ich in Liechtenstein arbeite und der Frankenkurs derzeit so hoch ist, spüre ich nicht wirklich was davon. Zudem brauche ich momentan nicht viel Sprit, da ich von zu Hause aus arbeite.

Sigrid Thum (64), Fußach:
Vieles ist teurer geworden. Mir ist besonders aufgefallen, dass die Lebensmittelpreise, vor allem Obst, so in die Höhe geschossen sind. Auch Fahrräder sind um einiges teurer geworden.

Othmar Kühne (56), Schweiz:
In meiner Branche, der Klebemittelindustrie, sind die erhöhten Rohstoffpreise deutlich spürbar. In Deutschland haben Lieferengpässe bereits zu Stillständen in der Produktion geführt.

Bernd Kaspar (34), Wald am Arlberg:
Als Koch merke ich natürlich die immens hohen Lebensmittelpreise. Gerade Obst, wie Mango und Avocado sowie Fleisch ist um einiges teurer geworden.

Christian Knecht (62), Schweiz:
Der Selbstversorgungsgrad der Schweizer ist hoch, deshalb merken wir eher weniger davon. Durch meinen Bauernhof habe ich eigenes Fleisch zur Verfügung und bin somit nicht abhängig.

Andreas Natter (29), Alberschwende:
Die Spritpreise sind natürlich exorbitant gestiegen. Wir spüren die Inflation auch, indem Lieferungen ausfallen und Dinge so schnell nicht verfügbar sind.
