19 Stimmen für Kerbleder, parteiübergreifender Dank an Allgäuer

Freiheitliche Andrea Kerbleder ist neue Vizebürgermeisterin in Feldkirch. Ihrem Vorgänger Daniel Allgäuer wurde parteiübergreifend Respekt gezollt.
Die Stadt Feldkirch hat seit gestern, Dienstagabend, eine neue Vizebürgermeisterin, zumindest bis zu den nächsten Gemeindewahlen im Jahr 2025. Nach dem Amtsverzicht von Daniel Allgäuer (die NEUE berichtete) wählte die Stadtvertretungssitzung die von der FPÖ nominierte Kandidatin, LAbg. Andrea Kerbleder, mit 19 von 36 Stimmen ins Amt.
Gegenkandidat Clemens Rauch hatte erwartungsgemäß das Nachsehen, er konnte 13 Stimmen für sich verbuchen. Drei Stimmzettel wurden leer abgeben, eine Stimme war ungültig.
Übernimmt Referate von Allgäuer
Kerbleder gehört künftig auch dem Stadtrat an. In der entsprechenden Nachwahl erhielt sie 22 von 36 Stimmen. An der Ressortverteilung ändert sich nichts. Kerbleder wird sich wie bisher Allgäuer um die Bereiche Hochbau, Tiefbau, Straßenbau und Straßenerhaltung sowie Kanal- und Wasserbau kümmern. Die 47-jährige Feldkircherin ist seit 2019 Landtagsabgeordnete der Vorarlberger Freiheitlichen und seit 2020 Mitglied der Feldkircher Stadtvertretung.

Familien, Ehrenamt, Kinderbetreuung
In ihrer Antrittsrede bedankte sich die neue Vizebürgermeisterin für das Vertrauen. „Es ist eine große Ehre und Verantwortung, dieses Amt zu übernehmen.“ Sie betonte, sich vor allem für die Stärkung der Familien, des Ehrenamtes und den Ausbau der Kinderbetreuung einsetzen zu wollen.
Große Anerkennung wurde dem bisherigen Vizebürgermeister Daniel Allgäuer zuteil. Neben der schwarz-blauen Stadtregierung lobte auch die Opposition Allgäuers Handschlagqualität und wertschätzende Art.