Überraschende “Freistellung” in KHBG-Führungsebene

Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) bestätigt auf NEUE-Anfrage personelle Veränderungen. Grund für den Schritt dürften Verfehlungen im Umgang mit dem Personal sein.
Die Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) trennt sich von ihrem langjährigen Leiter des Personalmanagements. Wie die Kommunikationsabteilung der Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) auf Anfrage bestätigt, wurde der Personalchef bereits von seinen Aufgaben freigestellt.
Die KHBG bestätigt die bevorstehende Trennung, äußert sich zu den konkreten Hintergründen allerdings nicht. „Die Geschäftsführung der Vorarlberger Landeskrankenhäuser wird die Zusammenarbeit mit dem Leiter des Personalmanagements (…) beenden. Es wird eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses angestrebt, eine Freistellung ist erfolgt”, heißt es in der schriftlichen Anfragebeantwortung.
Details bleiben vertraulich
Zu den internen Vorgängen will die Krankenhausbetriebsgesellschaft keine näheren Angaben machen. „Aus Gründen der Vertraulichkeit und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte werden zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details zu den internen Vorgängen veröffentlicht“, heißt es in der Stellungnahme. Nach Informationen der NEUE dürften gröbere Verfehlungen im Umgang mit der Belegschaft der Grund für die Trennung sein.
Im Vorfeld waren Gerüchte im Umlauf, wonach der Personalchef fristlos entlassen worden sei. Dies wird von der KHBG allerdings nicht bestätigt. Damit bleibt auch offen, wann das Dienstverhältnis endgültig beendet wird.
Seit 2018 im KHBG-Personalmanagement
Der betroffene Personalchef hatte die Leitung des Personalmanagements der KHBG im Dezember 2018 übernommen. Zuvor war er unter anderem im Personalmanagement einer Bank sowie in einer sozialen Einrichtung tätig. Die KHBG kündigt an, die Leitungsfunktion des Personalmanagements zeitgerecht neu auszuschreiben. Bis zur Nachbesetzung sollen die Aufgaben interimistisch weitergeführt werden.